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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

WWU Baskets gegen Hanau bereit für die nächsten Taten

Münster

Die White Wings Hanau also. Zweiter Gegner für die WWU Baskets Münster in der zweiten Playoff-Vierergruppe. Schon ein Sieg könnte den Einzug ins Endspiel bedeuten. Doch einen Selbstläufer erwartet Coach Philipp Kappenstein in dieser Saisonphase keineswegs.

Henner Henning

Thomas Reuter und die Baskets wollen gegen Hanau den fünften Playoff-Sieg in Serie feiern. Foto: Jürgen Peperhowe

Drei Siege in der ersten Playoff-Phase, nun am vergangenen Sonntag direkt der erste Erfolg zum Start der zweiten Runde. Es läuft bei den WWU Baskets Münster in der Saisonverlängerung, in der es um nichts anderes als den Aufstieg in die Zweitklassigkeit geht. Am Mittwoch (20 Uhr) soll nun gegen die ­White Wings Hanau im zweiten Spiel der Vierergruppe ein weiterer Schritt in Richtung Halbfinale folgen, dabei dient das jüngste 80:76 gegen den FC Bayern München II als Mutmacher wie Warnung zugleich.

Drei Viertel lang zeigten die Baskets gegen den FCB eine gute, solide Leistung, ehe ein „zu großer Bruch im Spiel“ (Coach Philipp Kappenstein) zu der unnötigen Zitterpartie führte. Die Gründe dafür, wie etwa die in der Endphase fehlende Ballbewegung, zu viele Einzelaktionen und falsche Entscheidungsfindungen, wurden schon am Montag thematisiert. Aber nur kurz. „Wir haben ein paar einzelne Dinge angesprochen, dürfen es aber auch nicht zu hochhängen. Wir wissen, was wir abstellen müssen und können dies auch“, sagt der 41-Jährige zuversichtlich.

Überraschend weiter dabei

Der Gast aus Hessen ist für die Baskets ein neuer Gegner. Als Achter der Südstaffel qualifizierte sich das Team von Coach Kamil Piechucki für die Playoffs und schaffte nach Siegen gegen die ART Giants Düsseldorf sowie gegen die Wizards Karlsruhe etwas überraschend den Sprung in die zweite Vierergruppe. Diese wolle man „genießen“, diese sei „ein Bonus“, wie Hanaus Geschäftsführer Sebastian Lübeck anmerkte. Um nach dem 90:104 bei den SparkassenStars Bochum das vorzeitige Aus abzuwenden, bedarf es am Berg Fidel eines Sieges – und genau den will Münster verhindern, um im Optimalfall (abhängig von der Partie Bochums in München) vorzeitig das Vorschlussrunden-Ticket zu lösen.

Philipp Kappenstein

Dabei erwartet Kappenstein „ein hartes, enges, schweres Spiel“ gegen einen kampfstarken, gut besetzten Gegner. „Dass man in der zweiten Playoff-Runde jemanden aus der Halle schießt, gibt es nicht“, sagt der Coach, der Hanaus Kapitän Till-Joscha Jönke als Dreh- und Angelpunkt bezeichnet. Der Bundesliga- und Europapokal-erprobte „Leader“ ist der Kopf der White Wings und Hanaus Identifikationsfigur, den sportlich besonders Felix Hecker, der spanische Center Eduard Arques, der serbische Youngster Marko Dordevic oder US-Guard Omari Knox unterstützen. „Hanau war im Süden das drittbeste Defensivteam, hat eine gute, giftige Mischung. Das wird eine neue Herausforderung.“ Stellen sich die Baskets dieser erfolgreich, steht die Tür zum Halbfinale offen.

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