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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

WWU Baskets wollen die Pro-A-Lizenz

Münster

Sportlich läuft es wie am Schnürchen. Vier von vier Playoff-Partien haben die WWU Baskets Münster bisher gewonnen. Aber auch die Bosse neben dem Feld haben ihre Hausaufgaben gemacht. Sollte es klappen, würde der Verein die 2. Bundesliga Pro A in Angriff nehmen.

Thomas Austermann

Manager Helge Stuckenholz (l.) und Baskets-Center Adam Touray wollen sich gerne dem Aufstiegsszenario widmen. . Foto: Jürgen Peperhowe

Fristgerecht haben die WWU Baskets bei der Liga-Leitung ihre Lizenzanträge für die Pro B und die Pro A eingereicht. Für die höhere Klasse hatten sich die Baskets 2019 trotz erfolgter sportlicher Qualifikation mit dem Erreichen des Endspiels gegen Bayer Giants Leverkusen nicht beworben. Im Jahr nach dem Aufstieg sahen die Verantwortlichen ein zu hohes Wagnis, schon rein infrastrukturell, und beschworen ihre Schritte der Vernunft.

Jetzt aber steht die Bereitschaft, die Herausforderung annehmen zu wollen – wenn denn der Sprung durch eigene Tatenkraft gelingt. Nur vier weitere Pro-B-Teams haben ebenfalls einen Pro-A-Antrag formuliert. Dem Vernehmen nach sind Dresden, Bochum und Itzehoe darunter. „Bis zum 28. Mai kann ein solcher Lizenzantrag noch zurück genommen werden“, sagte Baskets-Manager Helge Stuckenholz. Bis zum 1. Juni muss von jedem Kandidaten die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachgewiesen werden. Dann entscheidet die Geschäftsführung der 2. Bundesliga. Stuckenholz und UBC-Präsident Meinhard Neuhaus sind längst eifrig unterwegs, um die Chancen nach Unterstützung auszuloten. „Wir würden mit einer ganz anderen Hausnummer konfrontiert, was den Etat angeht. Aber wir sind vorsichtig zuversichtlich“, sagte Neuhaus. „Wir haben immer gesagt, kontinuierlich wachsen und uns breit wie solide aufstellen zu wollen.“

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