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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

WWU Baskets wollen ohne Umwege ins Halbfinale

Münster

Lange mussten die WWU Baskets Münster warten, dass es in den Playoffs weitergeht. Am Sonntag treten sie zur zweiten Runde an. Nur gegen wen, das erfahren sie erst am Freitagabend. Wer auch immer zu Gast ist, dem verspricht der Manager Helge Stuckenholz ein Wohlfühlpaket.

Ansgar Griebel

Werden es noch mal die „jungen“ Bayern? Am Freitagabend entscheidet sich, wer der erste Gegner von Per Günther (r.) und den WWU Baskets in der zweiten Playoff-Runde ist. Foto: Jürgen Peperhowe

Die WWU Baskets Münster haben einen Plan, der ebenso einfach wie zielführend ist. Sportlich wie logistisch wollen die Spieler um Trainer Philipp Kappenstein in der kommenden Woche ohne Umwege drei weitere Schritte Richtung Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro A machen. „Das haben wir uns doch gut erarbeitet“, sagt Manager Helge Stuckenholz, der in seiner Funktion als Quartiermeister des Teams ausschließlich lösbare Aufgaben vor sich hat – herausfordernder wird das Programm dagegen für Kappenstein und sein Schützlinge. Doch auch die Spieler profitieren von den Vorzügen des Spielplans, den sich das Team durch einen makellosen Auftritt und drei Siege in der ersten Playoff-Runde erarbeitet hat.

Mit zwei Heimspielen an diesem Sonntag (16 Uhr) und am Mittwoch (20 Uhr) sowie einem Halbtagesausflug am Samstag (1. Mai, 19 Uhr) zu den VfL Sparkassenstars Bochum hält sich der Aufwand für die Reiseplanungen in einem sehr überschaubaren Rahmen. Stattdessen bleibt sogar Zeit, den Gästen bei Fragen und Pro­blemen unterstützend zur Seite zu stehen. „Das ist so üblich, zwischen den Vereinen herrscht schon fast ein freundschaftliches Verhältnis“, sagt Stuckenholz. „In Coburg waren wir definitiv zu Gast bei Freunden.“ Möglicherweise können sich die Baskets an diesem Wochenende beim Vorrunden-Primus der Südstaffel revanchieren, denn noch sind die Oberfranken im Rennen um den vierten und letzten verbliebenen Platz in der zweiten Playoff-Runde – in der neben den WWU Baskets auch die Wild Wings aus Hanau (Mittwoch) und eben Bochum warten.

Coburg oder Bayern oder 49ers

An diesem Freitagabend entscheidet sich in Kleinmachnow in Brandenburg, welches Team am Samstag nach Münster aufbrechen wird, um am Sonntagnachmittag die Baskets am Berg Fidel herauszufordern. Nur eine ausschließlich theoretische Chance bleibt dabei den gastgebenden TKS 49ers, die nach einer deftigen 61:85-Niederlage in Coburg gegen die junge Garde des FC Bayern München II einen spektakulären Sieg mit 42 Punkten Vorsprung landen müssten, um sowohl den FCB (86:79-Sieger gegen Coburg) als auch die Franken selbst noch abzufangen. Siegt die Bayern-Reserve, dann geht es für die Süddeutschen am Samstagvormittag direkt weiter nach Münster, gewinnen die 49ers, lassen die Konkurrenten im fernen Coburg den Mannschaftsbus volltanken.

Egal, ob der nun aus dem Osten anrollt oder aus dem Süden, die Gäste sind herzlich willkommen. Je eine Trainingszeit am Berg Fidel am Samstagabend und am Sonntagmorgen gehören zu dem Rundumwohlfühlpaket wie Tipps und Hilfe bei der Hotelsuche und der coronagerechten Verpflegungslogistik. „Da helfen wir natürlich“, so Stuckenholz, der auch die gemeinsame Test-Session organisiert hat.

Am Freitagabend können die Baskets ihren möglichen nächsten Gegner im kostenlosen Livestream auf der Facebook-Seite der 49ers begutachten, am Sonntag steht er dann in der Halle am Berg Fidel. Auch diese Partie wird live und unentgeltlich gestreamt. Sportdeutschland.tv wird auch die nächsten Spiele gegen Hanau und in Bochum übertragen, zum Auftakt wird WWU-Insider Atilla Göknil als sach- und fachkundiger Experte am Mikrofon die Partie begleiten. Die beiden Gruppenbesten ziehen ins Halbfinale ein.

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