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Weltmeisterschaften in Eugene

Weltpräsident erwartet Fragen nach deutschem WM-Debakel

Eugene (dpa)

Weltverbandspräsident Sebastian Coe erwartet nach dem überwiegend enttäuschenden Abschneiden der deutschen Leichtathleten bei der WM in Eugene eine gründliche Analyse des deutschen Verbandes.

Von dpa

Betonte die Bedeutung deutscher Sportler für die Leichtathletik: Weltverbandspräsident Sebastian Coe. Foto: Michael Kappeler/dpa

«Ich bin mir sicher, dass jeder Verband, ob nun erfolgreich oder nicht, wird verstehen wollen, was die Gründe sind. Ich kenne Jürgen (Kessing, DLV-Präsident) sehr gut und er wird diese Antworten haben wollen», sagte Coe bei der Abschlusspressekonferenz der ersten Leichtathletik-WM in den USA.

Zur Bedeutung von Erfolgen deutscher Athletinnen und Athleten für die Leichtathletik sagte Coe: «Deutschland ist ein sehr wichtiges Land für uns. Deutsche Sportler spielen in der Geschichte der Leichtathletik eine große Rolle, es gibt großartige Trainer und großartige Kampfrichter und Deutschland kommt mit einem Sack voll mit Geschichte.» Er wolle, dass alle Verbände «nicht nur in ihrer Gewichtsklasse, sondern darüber hinaus erfolgreich sind, also ist das sehr wichtig».

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