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Olympischer Sportbund

Schimmelpfennig beim DOSB beurlaubt

Frankfurt/Main (dpa)

Leistungssportchef Dirk Schimmelpfennig und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) haben sich auf eine Beurlaubung geeinigt. Dies bestätigte der Verband auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Von dpa

Dirk Schimmelpfennig wurde beim Deutschen Olympischen Sportbund beurlaubt. Foto: Arne Dedert/dpa

Zunächst hatte die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (FAZ) darüber berichtet. Schimmelpfennigs bis zum Jahresende laufender Vertrag war nicht verlängert worden, sein Abschied stand also bereits zuvor fest.

DOSB-Präsident Thomas Weikert hatte dies «einen normalen Vorgang» genannt und sagte: «Angesichts der großen Herausforderungen für den Leistungssport sind wir zu der Einschätzung gekommen, dass wir einen neuen, personellen Impuls brauchen.» Ursprünglich war vereinbart worden, dass Schimmelpfennig seine Aufgaben noch bis Jahresende wahrnehme. Nun war aber bereits der 27. Oktober der letzte DOSB-Arbeitstag des Funktionärs.

Der frühere Sportdirektor des Deutschen Tischtennis-Bundes war im März 2015 zum DOSB gekommen. Eine seiner wichtigsten Aufgaben ist die Umsetzung der umstrittenen Leistungssportreform. Bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang, Tokio und Peking war der 60-Jährige auch Chef de Mission des deutschen Teams gewesen.

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