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Turnier in Katar

Das bringt der Tag bei der Fußball-WM

Doha (dpa)

Die letzten Viertelfinalisten werden gesucht. Marokko will die Ehre eines ganzen Kontinents retten. Und Superstar Ronaldo den nächsten Rekord.

Von dpa

Portugals Cristiano Ronaldo in Aktion neben Teamkollege Joao Mario (l). Foto: Robert Michael/dpa

Die Favoriten behaupteten sich in den Achtelfinals bislang. Setzt sich der Trend in den letzten beiden Duellen fort? Richtig überzeugen konnten Spanien und Portugal im bisherigen Turnierverlauf noch nicht.

Achtelfinale: Marokko - Spanien (16.00 Uhr/ARD und MagentaTV)

Wie gut sind die Spanier wirklich? Über diese Frage wird das Achtelfinale gegen Marokko Aufschluss geben. Der Trend ist negativ. Dem fulminanten 7:0 gegen Costa Rica folgte ein 1:1 gegen Deutschland und zum Vorrunden-Abschluss ein 1:2 gegen Japan. Trainer Luis Enrique könnte daher wieder zu jener Formation zurückkehren, die gegen Costa Rica überzeugte. Ferran Torres, Marco Asensio und Dani Olmo würden dann wieder gemeinsam stürmen.

Doch so leicht wie gegen Costa Rica dürfte es dieses Mal nicht werden. Die Marokkaner ließen in der Vorrunde schließlich bereits die Topteams Kroatien und Belgien hinter sich. Die Stars des Underdogs sind allesamt in Europa beschäftigt. Viele Experten sehen Marokko deswegen nicht chancenlos. Das Team will zudem die Ehre Afrikas retten und als einziges Team des Kontinents ins Viertelfinale einziehen.

Achtelfinale: Portugal - Schweiz (20.00 Uhr/ARD und MagentaTV)

Es ist bislang noch nicht die WM von Cristiano Ronaldo. Der Superstar hat sich mit seinem Treffer im Auftaktspiel zwar in die WM-Geschichtsbücher geschossen, doch richtig rund läuft es beim portugiesischen Superstar nicht. Zuletzt gab es Kritik von Trainer Fernando Santos, der Ronaldos Verhalten bei der Auswechslung im Gruppenspiel gegen Südkorea monierte. Doch spielen wird Ronaldo auf jeden Fall. Und mit einem weiteren WM-Treffer könnte der angeblich vor einem Wechsel nach Saudi-Arabien stehende Stürmer mit Portugals Legende Eusébio gleichziehen.

Das wollen die Schweizer verhindern und können dabei sehr wahrscheinlich wieder auf die Dienste von Torwart Yann Sommer bauen. Der Gladbacher hat seine Erkältung ebenso auskuriert wie sein Teamkollege Nico Elvedi. Nach dem Sieg im brisanten Duell mit Serbien gehen die Eidgenossen mit ganz viel Selbstvertrauen in die Partie. Granit Xhaka und Co. wollen erstmals seit der Heim-WM 1954 wieder ins Viertelfinale. «Es ist ein Spiel, da ist alles offen», sagt der Schweizer Schlüsselspieler Xherdan Shaqiri.

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