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Frankreich-Rundfahrt

Das bringt der Tag bei der Tour de France

Binche (dpa)

Eine internationale Überführungsetappe bringt die Tour de France näher an die Berge. 60 Kilometer geht es durch Belgien, das Ziel ist in Frankreich an der Grenze zu Luxemburg.

Von dpa

2017 siegte der Slowake Peter Sagan (M) in Longwy am Cote des Religieuses. Foto: Peter Dejong/AP/dpa

Nach dem hektischen Tag auf dem Kopfsteinpflaster erhält das Peloton der Tour de France eine Etappe zum Durchschnaufen. Das mit 219,9 Kilometer längste Teilstück dieser Tour vom belgischen Binche nach Longwy bietet Ausreißern eine große Chance.

Der Problem-Hügel:

Natürlich könnten sich auch Sprinter Hoffnung auf einen Tagessieg machen. Wäre da nicht die Cote de Pulventeux. Dieser 800 Meter lange Hügel weist eine durchschnittliche Steigung von zwölf Prozent auf und liegt nur fünf Kilometer vor dem Ziel. Spätestens hier werden die endschnellsten Profis wie die Etappensieger Fabio Jakobsen und Dylan Groenewegen wohl abgehängt werden. Die Zielankunft ist auf der Kuppe der 1,6 Kilometer langen Cote des Religieuses.

Roglic' Schmerzen:

Am Mittwoch renkte sich Primoz Roglic seine ausgekugelte Schulter selbst wieder ein. Der Slowene ist fest entschlossen, die Tour fortzusetzen. Die Frage ist, wie groß seine Schmerzen sein werden und ob Roglic gut auf dem Rad sitzen kann. Im vergangenen Jahr quälte sich der 32-Jährige nach einem schweren Sturz noch einige Tage, ehe er das Rennen aufgab.

Sagans Traum:

Beim letzten Tour-Besuch in Longwy vor fünf Jahren siegte Peter Sagan auf der Cote des Religieuses. Dabei war der Slowake auf den letzten Metern sogar aus einer Pedale gerutscht. Nach mageren Jahren präsentiert sich Sagan bei dieser Tour wieder in besserer Verfassung und war in den Sprints immer gut dabei. Die Ankunft in Longwy dürfte Erinnerungen wecken und vielleicht wiederholt Sagan seinen Sieg.

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