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Formel 1

Das muss man zum Großen Preis von Österreich wissen

Spielberg (dpa)

Manch einer muss noch die letzten Schmerzen verkraften. Andere, wie Mick Schumacher, wollen den jüngsten Freudentag wiederholen. Es ist Zeit für den Großen Preis von Österreich.

Von dpa

Der Red Bull Ring in der Steiermark. Foto: Darko Vojinovic/AP/dpa

Die Aufregung von Silverstone hat sich gerade mal gelegt in der Formel 1, da geht es schon weiter. Diesmal am Sonntag in der Steiermark. Idyllische Bilder, knallharter Kampf auf der Strecke, die einem ganz besonders liegt: Dem Weltmeister.

Wer ist Favorit beim Großen Preis von Österreich?

Zumindest weiß Max Verstappen mit am besten, wie es geht. Der aktuelle WM-Spitzenreiter und Titelverteidiger gewann so oft wie kein anderer aktueller Fahrer auf dem Ring seines Arbeitgebers Red Bull. 2018, 2019 und zweimal 2021 wurde der Niederländer als Erster im Ziel abgewunken. Und nach der Schadensbegrenzung zuletzt in Silverstone mit Rang sieben will Verstappen vor allem eines: Den Sieg-Hattrick in Spielberg perfekt machen, wo erneut viele niederländische Fans für Stimmung sorgen dürften.

Die Frage ist, was macht Ferrari mit WM-Kandidat Charles Leclerc und Silverstone-Sieger Carlos Sainz und wie sehr kann sich Mercedes mit Superstar Lewis Hamilton weiter dem ersten Saisonsieg nähern.

Wie geht es Guanyu Zhou nach dem schweren Unfall?

Das wird er an diesem Donnerstag selbst erzählen. Dass er nach seinem Crash kopfüber mit dem Alfa Romeo durchs Kiesbett heißer denn je ist, auf die Strecke zurückzukehren, hatte der 23 Jahre alte Chinese seinen Fans bereits via Instagram erzählt. Den heftigen Abflug, der letztlich im Fangzaun geendet hatte, hatte Zhou praktisch unverletzt überstanden. Die Muskeln und Gelenke dürften aber noch länger weh getan haben.

Dasselbe gilt für Alexander Albon von Williams, der noch ein bisschen das Training mit seinem Coach drosselte, sich aber nach seinem Unfall schon wieder «ziemlich normal» fühlt.

Kann Mick Schumacher erneut Punkte holen?

Auch wenn die Updates für den Haas-Rennwagen noch ein wenig dauern, spricht eigentlich nichts dagegen. Zumal der 23 Jahre alte Deutsche den Kurs mag, sehr sogar. «Die ganzen Berge, die 'Heidi-eske' Stimmung, es ist super cool», sagt Mick Schumacher. Und die Strecke sei immer gut für ihn gewesen. Einen Wunsch hat er dennoch: Regen.

Besonderheiten beim Großen Preis von Österreich

Der Kurs liegt etwa 670 Meter über dem Meeresspiegel. Das heißt auch, dass es für die Bremsen und den Motor wieder noch ein bisschen herausfordernder wird. Vor allem, weil der Kurs so kurz und so schnell ist. Bei knapp 63 Sekunden steht der Rundenrekord auf der 4,138 Kilometer langen Strecke. Das Problem ist, dass dadurch kaum Zeit zum Abkühlen der besonders beanspruchten Teile bleibt.

Und auf diesem Kurs kommt es nun auch noch zum zweiten Sprintrennen der Saison. Nach einem Freien Training am Freitag geht es mit der Qualifikation noch am selben Tag weiter. Samstag kommt es noch mal zu einer einstündigen Übungseinheit, dann startet der auf rund 100 Kilometer verkürzte Lauf. Das Ergebnis bestimmt dann sie Startreihenfolge für das Rennen am Sonntag.

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