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Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften

1. FC Mecklenbeck verblüfft mit Sponsor und bestätigt den Liga-Trend

Münster

Über den 1. FC Mecklenbeck wurde am Mittwoch gesprochen. Weil der B-Liga-Spitzenreiter gut spielte, einen speziellen Trikotsponsor hatte, ein kurioses Tor nach der Schlusssirene machte und weiter kam. Der Klub Mladost verabschiedete sich hingegen.

Das Tor, über das gesprochen wurde: Schajan Forodifard vom FCM zieht den Kopf ein, Leo Fenker streckt sich vergeblich. Foto: Peter Leßmann

Geschlagene sieben Jahre ist es her, dass es der 1. FC Mecklenbeck letztmals in die Zwischenrunde schaffte. Mit einer zuletzt mehr und mehr verstärkten Truppe gelang nun der Sprung. „Wir sind nicht zum Spaß hier“, sagte Coach Kadir Incekulak. Jetzt, da das Ziel erreicht ist, geht es ihm aber vor allem darum, „am Donnerstag Spaß zu haben“.

Der Club von der Egelshove hat ein paar schwere Jahre hinter sich, führt nun aber die Kreisliga B1 an. Der Aufstieg ist das Ziel. „Wir haben im Winter extra noch mal sieben Neue geholt“, so der Trainer. Klaudio Kvesic oder Tayyip Demir, der am Dienstag im Tor stand, kamen von Borussia Münster II. Vom SC Reckenfeld wurden auch Akteure verpflichtet, die Kontakte lieferten die vielen Neuen, die im Sommer vom SC Türkiyem kamen.

Einer ist Engin Demirdag, der schon für Preußen II in der Westfalenliga am Ball war. „Er ist natürlich bekannt, aber wir haben echt noch ein paar andere gute Hallenkicker“, so Incekulak. Nach einem 2:1 über Eintracht Münster fühlte sich das 2:2 gegen Westfalia Kinderhaus wie ein Sieg an, weil der Underdog in der Schlussminute ein 0:2 aufholte.

Keeper Demir rettete per Befreiungsschlag vor Luis Haverland. Der Ball segelte Richtung gegnerischem Kasten, der dort lauernde Schajan Forodifard zog (wohl) den Kopf ein, die Kugel schlug ein. Nach der Schlusssirene, doch es zählte der Moment des letzten Kontakts: Ausgleich. Das 5:1 gegen den Klub Mladost hatte rein statistischen Wert. Die Mecklenbecker machten nicht nur mit ihrem Trikotsponsor, einer Tabledance-Bar, von sich Reden, sondern auch mit elegantem Fußball.

Haverland setzt sich an die Spitze der Torjägerliste

Die Kinderhauser (15 Treffer) untermauerten ihren Ruf als erster Herausforderer von Seriensieger SCP II. Spezialisten wie Turnier-Debütant Haverland (sechs Tore), Felix Ritter oder der spielende Keeper Martin Lambert bewiesen ihre Klasse, etwa beim 5:0 gegen die Eintracht oder dem 8:1 gegen Mladost.

Beim C-Ligisten hielt sich trotz 18 Gegentoren der Frust in Grenzen. „Viele sind über 30“, so Kai Zumdick. „Bei uns ist die Teamchemie sehr gut, die Liebe zum Klub groß. Aber die Kondition liegt bei 80 Prozent. Es fehlen Power und Ehrgeiz.“

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