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Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften der A-Junioren

Kleines Feld, wenig Favoriten – Wer folgt auf Preußen-Überflieger Remberg?

Münster

Nur 14 Teams, ein Turniertag und wenige Favoriten: Die Stadtmeisterschaften der A-Junioren kommen in diesem Jahr ganz anders daher als zu Vorzeiten. Über die Titelanwärter und mögliche Überraschungsteams. Und wer folgt auf Nicolai Remberg?

2019 noch Überflieger in der Halle Berg Fidel, heute Mittelfeldmotor beim Regionalligisten Preußen Münster: Nicolai Remberg (rechts) schoss bei den Stadtmeisterschaften der A-Junioren vor vier Jahren die meisten Tore und wurde zum besten Spieler gekürt. Preußens Gianni Honsel (links) erhielt die Auszeichnung als bester Torhüter des Turniers. Foto: Peter Leßmann

Nach Senioren und U-17-Junioren ermitteln am Donnerstag die U-19-Kicker ihre Titelträger. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl musste der Modus angepasst werden. Gespielt wird an einem Tag.

So nehmen dieses Jahr lediglich noch 14 Mannschaften teil. Darunter zwei Spielgemeinschaften (JSG Wolbeck/Everswinkel/Alverskirchen und Albachten/Bösensell). Der Schwund führt dazu, dass es nur noch zwei Gruppen mit je vier Teilnehmern gibt und zwei weitere mit drei. Danach geht’s mit dem Viertelfinale weiter.

Harink: „Das wird kein Selbstläufer“

Titelverteidiger und Top-Favorit bleibt aber Bundesligist Preußen Münster. Dennoch geht Coach Tobias Harink nicht mit Überheblichkeit an die Sache heran. „Das wird mit Sicherheit kein Selbstläufer.“ Es gebe genügend andere Mannschaften, die ebenfalls berechtige Ansprüche stellen. „Wir freuen uns natürlich ungemein, vor allem die Spieler.“ Wichtig sei, dass alles in einem fairen Rahmen ablaufe.

Das sieht auch Yannick Wiesner vom 1. FC Gievenbeck so: „Bei uns haben alle Lust. Schade ist nur, dass es aufgrund der wenigen Teams weniger Spiele werden.“ Seine Jungs sieht er im erweiterten Favoritenkreis, denn: „Im Endeffekt spielt nur Preußen in einer höheren Liga als wir. Ist doch klar, dass wir das Turnier nicht nur gewinnen können, sondern auch wollen.“

2004 gewann letztmals jemand abseits des Top-Trios

Für den SC Münster 08 sagt Coach Angelo Schulz: „Das Ziel ist zumindest mal das Halbfinale.“ Ansonsten will er von seinen Jungs vor allem Leidenschaft sehen. Denn in der Saison läuft es für den Landesligisten derzeit weniger rund. „Wichtig ist, dass wir in der Halle Spaß haben. So können sich die Spieler ablenken und der Druck sinkt.“

Sowohl Nullacht als auch der FCG und Preußen machten in den vergangenen Jahren den Titelträger immer unter sich aus. 2019 und 2020 holten die Adlerträger den Pott, davor wechselten sich sechs Jahre lange Gievenbeck und die Kanalkicker ab. Lediglich 2004 – also vor fast 20 Jahren – gab es mit Westfalia Kinderhaus mal einen anderen Sieger.

Jonas Niemann trainiert mittlerweile die U 19 der Westfalia. In der Bezirksliga hat sich Kinderhaus nach dem Aufstieg etabliert und ist Sechster. „Klar wollen wir die anderen ärgern, das Potenzial ist absolut da“, so der Coach. Besonders gespannt ist er auf die Preußen, denn auf die trifft er mit seiner Bezirksliga-Truppe bereits in der Vorrunde. „Das Halbfinale sollte drin sein.“

Hoffnungen auf einen langen Verbleib im Turnier darf sich etwa auch der TSV Handorf machen. Das Team von Felix Laskowski und Jakob Knemöller spielt nicht nur in der Leistungsliga eine ordentliche Rolle, sondern scheiterte im Kreispokal erst im Halbfinale nach Elfmeterschießen an Nullacht. Zudem ist Leistungsligist Borussia Münster ein Kandidat für die vorderen Plätze bei den Stadtis.

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