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Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften

Ein eigenes Team? „Sisko“ schließt Stadtis-Comeback nicht aus

Münster

„Sisko“ ist nicht nur Hallenfußballfreunden ein Begriff. Mario Pires dos Santos war immer ein Publikumsliebling bei den Stadtis. Nun hat er einen anderen Auftrag und organisiert eine Party. Außerdem coacht er gleich zwei Jugend-Teams.

Mario Pires dos Santos – besser bekannt als „Sisko“ – spielte für zig Clubs bei den Stadtmeisterschaften mit. Foto: Peter Leßmann

Jeder kennt Mario Pires dos Santos als „Sisko“. Der frühere Keeper von ESV, Portu, FC San Diego, Teutonia Coerde, Clube Juventude, BFV 72, Sportfreunde, Türkiyem oder Borussia ist immer noch interessierter Beobachter. Und diesmal in einer Spezialmission unterwegs am Berg Fidel.

Sind Sie jeden Tag in der Halle?

Pires dos Santos: Ja. Ich mache Werbung für unsere „After-Stadtis-Party“ im „Lilos“. Einer der Betreiber, Peter Schäfer, und ich organisieren das. Um 22 Uhr geht’s nach der Endrunde los. Ich habe viele Plakate aufgehängt und bei Instagram darauf hingewiesen.

Zahlreiche Ihrer Ex-Vereine gibt’s weder in der Halle noch draußen. Wie kommt das?

Pires dos Santos: Ja, einige sind ausgestorben. Es gibt eben oft keine Jugend, die Spieler kommen in die Jahre und gehen in Fußball-Rente.

Sind Sie auch so weit?

Pires dos Santos: Im Grunde ja. Ich spiele ab und an bei den Altherren des SC Nienberge mit. Ansonsten trainiere ich die U 7 und U 17 in Coerde.

Also kein Comeback am Berg Fidel mehr?

Pires dos Santos: Wer weiß ... Wenn es weiter Mannschaftsmangel gibt, werde ich den Gievenbeckern vorschlagen, dass ich nächstes Jahr ein eigenes Team erstelle.

Wer macht’s denn dieses Jahr aus Ihrer Sicht?

Pires dos Santos: Vielleicht Kinderhaus? Die Ex-Stadtis-Flemmern waren meine Geheimfavoriten. Ich kenne viele von den Jungs gut und habe die Daumen gedrückt.

Was ist Ihnen nach zwei Jahren Stadtis-Pause aufgefallen?

Pires dos Santos: Viele Große tun sich schwer, in der Zwischenrunde etwa Roxel, vorher schon Hiltrup. Und ich wundere mich, dass niemand mehr den Eckentrick so ausführt, wie wir es mit den Sportfreunden gemacht haben. Oft wird mit Flying Goalie gespielt, das ist immer gefährlich. Romano Severin hat das bei Nienberge eine Weile richtig gut gespielt.

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