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Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften der A-Junioren

Im Schnelldurchgang zum Titel: Preußen schlagen starke Gievenbecker

Münster

Bei den B-Junioren setzte sich der 1. FC Gievenbeck gegen Preußen Münster durch, im U-19-Finale war es am Donnerstag genau umgekehrt. Im Endspiel wurde es richtig eng, am Ende aber sicherten sich die Preußen den 24. Titel bei den Stadtmeisterschaften.

Von Thomas Austermann

Großer Jubel: Preußen Münster sicherte sich den Titel bei den A-Junioren-Stadtmeisterschaften 2023. Foto: Wilfried Hiegemann

Im Schnelldurchgang zum Titel: Der sechste Sieg in Berg Fidel brachte dem SC Preußen Münster die Auszeichnung bei den 43. Stadtmeisterschaften des 1. FC Gievenbeck. Vor 1877 Zuschauern war die Ein-Tages-Veranstaltung ein zügig abzuhandelnder Wettbewerb, denn nur 14 A-Juniorenmannschaften meldeten für die prestigeträchtige Angelegenheit. Das umkämpfte Finale verlor ein starker Westfalenligist Gievenbeck mit 1:2 Toren nach den zwölf finalen Minuten.

Bundesligist SC Preußen setzte auf Stammspieler, die ab dem 19. Februar und ebenfalls im Schnelldurchgang mit nur noch vier Meisterschaftsspielen ans rettende Ufer springen wollen. In der Halle feierte der über Monate verletzt ausgefallene Kapitän Mika Keute sein Comeback im zwölfköpfigen Kader. Der glänzte nicht immer im Ballvortrag, aber er malochte geschlossen und wuchs zu einer griffigen Einheit. 24 münsterische Titel haben Preußen-Mannschaften bereits gesammelt.

FCG-Trainer Wiesner hadert

„Wir haben viele gute Einzelspieler, aber vor allem Kampfgeist gezeigt und die Bereitschaft, hier richtig zu arbeiten“ sagte Turniercoach Julian Fuhrmann. „Im Laufe des Tages hat sich das gut entwickelt.“ Sein Gegenüber haderte mit dem Spielverlauf. FCG-Trainer Yannick Wiesner erlebte eine mutige Auswahl, die vorlegte durch Justus Franke, ans Torgestänge traf und dann Gegentreffer von Miran Pehlivan und Arbnor Hoti schlucken musste. „Dann sind wir eben nur Zweiter“, sagte Wiesner durchaus enttäuscht, „auch wenn wir den wohl besten Fußball geboten haben.“ Nur wenige Fehler entschieden dieses letzte Spiel und die Preußen waren am Ende so cool, diese Chancen zu nutzen. Tormann Matthias Bräuer musste sich ein „dickes Fell“ zulegen. Er erntete Pfiffe nach einem vermeintlichen Foul im Halbfinale.

Endstation Halbfinale hieß es am Donnerstag für Landesligist Münster 08 und Leistungsligist TuS Hiltrup. Die Nullachter gaben den Preußen beim 1:3 aber einiges zu denken und waren durchweg widerspenstig. Florian Post sorgte zwischenzeitlich für den Gleichstand, ehe der konstant starke Adlerträger Josha Häusler aufdrehte als Ankurbler und zweifacher Torschütze.

Schulz feiert sein Comeback

08-Trainer Angelo Schulz feierte in Berg Fidel sein Comeback. Der im Sommer letzten Jahres ausgeschiedene Coach ist seit drei Wochen auf Wunsch des Vereins wieder im Amt. „Ich und wir können stolz sein heute – wir haben gute Zocker und das hat man gesehen“, sagte Schulz. „Der Kader sieht auch schon das Positive an unserem Auftritt. Und eine Zuversicht müssen wir in die Meisterschaft mitnehmen. Wir brauchen noch Punkte.“

Der beste Kreisligist war der TuS Hiltrup auch nach dem klaren 0:7 im Halbfinale gegen die souveränen Gievenbecker, die stilsicher durchzogen und schnell die Entscheidung erzwungen hatten. TuS-Trainer David Dam sah seinen Kader „das Ziel erreichen – wir sind unter den besten Vier gelandet, für uns ist das ganz klar ein Erfolg.“ Der auch den erfolgversprechenden Teamgeist auszudrücken vermochte. „Freitags sind 19 Spieler im Training, das sagt schon was aus!“

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