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Fußball: Kreisliga A

Trotz der Null-Punkte-Starts überwiegt der Optimismus bei Nienberge und Saxonia Münster

Münster

Drei Niederlagen aus drei Spielen lautete die Ausbeute für den TuS Saxonia Münster und den SC Nienberge in der Kreisliga A. Ein gelungener Saisonstart sieht anders aus - trotzdem blicken beide Trainer nach vorne.

Von Camillo von Ketteler

Der SC Nienberge steht nach drei Spielen mit null Punkten da. Trainer Gerrit Rolwes bleibt aber zuversichtlich. Foto: Johannes Oetz

Als wären ihre A-Liga-Saisonstarts nicht schon schlecht genug gelaufen, so sprang für die Kicker vom TuS Saxonia Münster und dem SC Nienberge auch am vergangenen Spieltag nichts heraus. Während Saxonia mit 1:2 beim FC Münster 05 verlor, unterlag Nienberge auf heimischem Boden am Donnerstag mit 0:6 gegen die Zweitvertretung von Westfalia Kinderhaus. Null Punkte sind das Ergebnis , 1:14 Tore bei Saxonia und 0:10 bei Nienberge – die letzten zwei Tabellenplätze sind der Status Quo.

Harte Gegner für Saxonia

Saxonia-Coach Daniel Thihatmar ordnet jedoch ein: „Das waren drei starke Teams, den Auftakt hätten wir uns vielleicht anders gewünscht. Fakt ist aber auch, dass fünf von sechs Halbzeiten eigentlich okay waren“, sagt er. Gegen die Nullfünfer habe man Chancen für vier Spiele gehabt, einzig die Kaltschnäuzigkeit habe gefehlt. „Der Fußballgott ist aktuell noch kein Saxone“, so Thihatmars ernüchterndes Fazit. Will er Schwächungen durch Verletzungen und Urlaubszeiten auch nicht zählen lassen, so fehle einfach noch das Gefühl, wo man stehe. Sein Blick in die Zukunft ist aber ein positiver: „Ich bin zuversichtlich, dass wir anfangen werden zu punkten. Alles gut.“

In Nienberge geht der Blick nach vorne

Ähnlich geht es SCN-Trainer Gerrit Rolwes, der seine Jungs beim 0:6 gegen Kinderhaus zur Halbzeit eigentlich vorne sah: „Wir müssen 3:1 führen und brechen dann zusammen.“ Generell sehe er nach dem schwachen Saisonstart aber eine Entwicklung: „Die ersten 60 Minuten waren wirklich gut.“ Und Kinderhaus, deren Top-Scorer Niels Lautenbach seine Saisontore sieben bis neun erzielte, auch einfach stark. „Wenn wir so weiterspielen, dann holen wir sicher Punkte“, so Rolwes.

Das dritte Saisonspiel  des BSV Roxel II gegen BG Gimbte fiel derweil dem Coronavirus zum Opfer. Fünf seiner Spieler seien positiv, so BSV-Trainer Bernd Westbeld. Der Gegner aus Greven blieb daher am Sonntag zu Hause.

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