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Volleyball: Bundesliga Frauen

3:0 in Straubing - der USC Münster eilt zum Auftaktsieg

Münster

Viel besser kann man nicht in eine Bundesliga-Saison starten. Mit 3:0 (25:19, 25:18, 25:16) gewann der USC Münster am Mittwochabend bei Nawaro Straubing und benötigte für den Auftaktsieg gerade einmal 80 Minuten. Eine klare Angelegenheit, die das Resultat einer starken Teamleistung war.

Von Henner Henning

Kapitänin Marta Hurst (r.) springt im Block Juliane Schröder erfolgreich zur Seite und wehrt den Angriff von Straubings Samantha Cash ab. Es war einer von 75 Punkten, die der USC beim 3:0-Erfolg in Bayern machte. Foto: Harry Schindler

Dieser Einstieg in die Saison kann sich wahrlich sehen lassen. Nur 80 Minuten hielt sich der USC Münster auf dem Feld der Turmair-Arena auf, um sich nach dem 3:0 (25:19, 25:18, 25:16) bei Nawaro Straubing flugs wieder auf die knapp 650 Kilometer lange Heimfahrt zu machen. „Ich bin mega happy mit der Teamleistung. Das ist eine Bestätigung für die Arbeit in der Vorbereitung, darauf lässt sich aufbauen“, sagte Trainerin Lisa Thomsen, die im Zuspiel auf ihre Nummer eins verzichten musste. Die Tschechin Katerina Valkova fiel wegen Kniebeschwerden aus und wurde von der 21-jährigen Meghan Barthel bestens ersetzt.

Den ersten Punkt der neuen Spielzeit bekam der USC gleich einmal geschenkt, Straubings Zuspielerin Anna Mebus setzte ihren Aufschlag neben das Feld. Mit dem 2:3 besorgte Iris Scholten den Unabhängigen den ersten selbst gemachten Punkt in einer Anfangsphase, in der sich beiden Teams erst einmal in die Saison und die Partie fuchsen mussten. Nach zwei Aufschlagwinnern von Julia Brown schien dies Nawaro schneller zu glücken, beim Stand von 10:13 nahm Thomsen die erste Auszeit. Eine, die Wirkung entfaltete. Scholten, Münsters neue Diagonalangreiferin mit Straubinger Vergangenheit, leitete die 7:0-Serie ein, die Münster dank der stark servierenden Juliane Schröder und zweier Blocks von Barbara Wezorke den entscheidenden Vorteil brachte. Auch wenn der Vorsprung direkt noch einmal auf einen Punkt (17:16) schmolz, blieb der USC die bessere, fehlerfreiere Mannschaft. Kapitänin Marta Hurst bewies aus dem Hinterfeld Händchen und Auge (19:16) und schob ihr Team mit dem 22:18 weiter in Richtung Satzgewinn. Den tüteten dann Scholten mit einem Aufschlagwinner gegen Lina-Marie Lieb sowie anschließend Schröder ein.

Debütantin Barthel variantenreich

Die in grün-schwarz spielenden Thomsen-Schützlinge machten ihre Sache gut, was nicht nur auf die unerschrocken aufspielende Debütantin Barthel zutraf. Über Außen streuten Scholten, Hurst und Maria Schlegel immer wieder Punkte ein, dazu erledigten Wezorke und Schröder, die mit vier Zählern großen Anteil am Zwischenspurt von 10:6 auf 16:9 hatte, zuverlässig ihren Job. Die Angelegenheit in Abschnitt zwei war geklärt, der Gast gestaltete das Saisondebüt dominant – und gewann nach Wezorkes Angriff folgerichtig auch den besten Ballwechsel der Partie zum 21:13.

Thomsen: „Bis zum Ende konzentriert“

Stabil in der Annahme, präsent im Block, zupackend im Angriff. Der USC blieb fokussiert, zog sein Ding auch im dritten Satz durch. Von 4:4 ging es auf 10:4, Münster wollte ohne Umschweife und ohne viel Federlesen die ersten drei Punkte der neuen Spielzeit einsammeln. Und das klappte auch: Näher als vier Zähler (15:11) ließen die Westfälinnen ihren Gastgeber nicht mehr herankommen. „Wir waren bis zum Ende super konzentriert und fokussiert im Kopf“, lobte Thomsen ihre Startformation um Libera Erika Kildau, die komplett durchspielte und in Scholten (16 Punkte) ihre Topscorerin hatte. Die Niederländerin wurde zur wertvollsten Spielerin erkoren – eine Wahl, die auf jede andere hätten fallen können.

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