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Volleyball: Bundesliga Frauen

Der Spitzenreiter kommt – USC gegen Potsdams Wand

Münster

Alle Heimspiele in dieser Saison hat der USC Münster bisher gewonnen. Die Liga-Prominenz war zwar noch nicht am Berg Fidel, doch das ändert sich Abschluss der Hinrunde. Spitzenreiter SC Potsdam kommt. Die Halle wird richtig voll.

Erst 18, aber schon Leistungsträgerin: Mia Kirchhoff. Trainerin Lisa Thomsen attestiert der begabten Außenangreiferin in dieser Saison „extrem große Fortschritte“. Foto: Jürgen Peperhowe

Es wird kuschelig werden an diesem Samstagabend in der Sporthalle Berg Fidel. Schon bis zum Donnerstag waren dort für das Heimspiel des USC Münster gegen Spitzenreiter SC Potsdam (19.30 Uhr) 1500 Plätze vergeben. Die bemerkenswerte Resonanz ist gewiss einer Gemeinschaftsaktion von Club und Hauptsponsor LVM teilgeschuldet, die Fans unter 25 Jahren freien Eintritt ermöglicht.

Sportliche Situation lockt Zuschauer

Aber natürlich hat auch die sportliche Situation der Unabhängigen Gewicht. Unabhängig vom Ausgang der gleichermaßen herausfordernden wie reizvollen Partie werden sie die Hinrunde auf Platz sechs abschließen. Das ist gut und viel besser als manche Zwischenbilanz vergangener Jahre.

Der USC ist wieder wer. In Potsdam erweisen die Münsteranerinnen dem nächsten Konkurrenten nicht nur aus Höflichkeit Respekt. Dort wird auf die Heimstärke Münsters verwiesen. Zu Recht: Vor eigenem Publikum tütete der Gastgeber elf von zwölf möglichen Punkten ein. Stark – mit einem Hinweis: Die Brandenburgerinnen sind das erste Top-Team, das sich in dieser Saison im Volleydome vorstellt. Stuttgart, Schwerin und Dresden präsentieren sich dort erst in der Rückrunde.

Natürlich ist Potsdam an diesem Samstag der Favorit. Das Team um die ehemalige USC-Zuspielerin Sarah van Aalen im Stamm spielt in der Champions League, ist aktueller Supercup-Gewinner, steht im Finale des DVV-Pokals und führt die Liga-Tabelle gleichauf mit Stuttgart an. Eine ganz feine Visitenkarte – da ist leicht darüber hinwegzusehen, dass der SCP kurz vor Jahresfrist 1:3 gegen Schwerin verlor. Es war die erste Niederlage in dieser Saison, zuvor hatte Trainer Guillermo Hernandez sein Team zu neun Ligasiegen ohne Punktverlust geführt. „Potsdam ist für mich das beste Team der Hinrunde“, sagt USC-Trainerin Lisa Thomsen. Besonders beeindruckt zeigt sie sich von der Block-Qualität der Gegnerinnen: „Die sind hoch, die sind schnell, da läufst du manchmal gegen eine Wand.“

Lisa Thomsen

Genau das wird dem USC sicherlich auch widerfahren. Aber nach Möglichkeit so selten wie möglich. „Wir haben über Lösungen nachgedacht und sind vorbereitet. Potsdam ist richtig, richtig gut, aber es gibt auch kleine Schwachstellen“, konstatiert Thomsen. Wo, verrät sie nicht. Aber natürlich ist eine gut organisierte und funktionierende Annahme von großer Bedeutung. Münster muss mutig sein und aufs Tempo drücken, um Potsdam die Zeit zu nehmen, eine Mauer zu stellen. „Wir haben gut trainiert“, sagt Thomsen, „jetzt ist es mein größter Wunsch, dass es uns gelingt, das auch im Spiel zu zeigen.“

- Unter Vorlage eines aktuellen Personalausweises ist das kostenlose „U-25-LVM-Ticket“ auch an der Abendkasse noch erhältlich.

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