1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Usc-muenster
  6. >
  7. Ein neuer Modus und einige Fragezeichen für den USC Münster II und BW Aasee

  8. >

Volleyball: 3. Liga Frauen

Ein neuer Modus und einige Fragezeichen für den USC Münster II und BW Aasee

Münster

Mit der sinkenden Inzidenzzahlen endete sie, die lange coronabedingte Volleyball-Pause für die Drittligisten USC Münster II und BW Aasee. Endlich fliegt wieder Ball über das Netz, wenn auch zunächst noch nicht unter dem Hallendach. Es ist ein vorsichtiger Start in die Vorbereitung auf eine Saison, die mit einem neuen Gewand daherkommt.

Kai Annacker Foto: fotoideen.com

Ein neuer Modus, ein sandiger Untergrund und personell noch einige offene Fragen: Die ­Situation des USC Münster II und von BW Aasee ähnelt sich im Frühsommer 2021 und eint die Drittliga-Kontrahenten in der Saison-Vorbereitung, die nach der Aufhebung des coronabedingten Sportverbots bedächtig angefangen hat.

Seit zwei Wochen sind beide Mannschaften im Training, spielen zunächst unter freiem Himmel Volleyball. „Das ist kein echtes Beach-Training. Wir machen Athletik und arbeiten an der Technik“, sagt BWA-Trainer Kai Annacker, der zweimal wöchentlich seine Schützlinge versammelt. Genauso oft ruft USC-Coach Patrick Fielker sein Team zusammen, der „viel spielerisch“ üben lässt. „Es geht nach der Pause um den Gefühl für den Ball.“

Kurzer Aufgalopp

Es ist eher ein kurzer Aufgalopp, noch nicht die ernsthafte Vorbereitung auf die Saison. Wann die startet, ist sowohl am Berg Fidel als auch an der Bonhoeffer­straße noch nicht abschließend geklärt, hängt in beiden Fällen auch von Hallen-Kapazitäten ab. Aufgrund umfangreicher Sanierungen durch die Stadt sind Zeiten unter dem Hallendach im Sommer rar. „Wir haben derzeit für alle Mannschaften donnerstags zwei Stunden zur Verfügung. Das ist ein großes Problem“, so Fielker. „Aber es ist gut, dass sich gekümmert wird und was passiert.“ Auch sein Trainerkollege bezeichnet die Schließung im Sommer als „etwas ärgerlich“, sieht es aber „relativ entspannt“. Schließlich ist nach den Sommerferien noch bis zum 16./17. Oktober Zeit, ehe die Saison beginnt.

Zwei Siebenerstaffeln

Diese kommt in einem neuen Gewand daher. Die auf 14 Teams angewachsene West-Staffel wird in zwei Siebenergruppen mit Hin- und Rückrunde (USC und BWA getrennt) geteilt, aus der die jeweils drei Ersten in eine Auf- und die jeweils vier Letzten eine Abstiegsrunde austragen – in die jeweils die Ergebnis aus den Gruppen mitgenommen werden. Das Programm wird so von 26 Spieltagen auf 18 beziehungsweise 20 Runden reduziert. „Sinnvoll“ und „interessant“, wie beide finden.

Personell tut sich hüben wie drüben viel, komplett sind die Kader noch nicht. Beim USC ist mit Anna Hoja ein ehemalige wie hochkarätige Spielerin zurück, Amy Knight, Linda Dörendahl sowie Sarah Gödde dagegen sind nicht mehr dabei. BWA vermeldete die Abgänge von Pia Schulte-Döinghaus, Mareike Nagel, Johanna Brockmann und Kathrin Pesek, hat aber einige „Eisen im Feuer“, so Annacker.

Startseite