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Volleyball: Bundesliga Frauen

Gelingt dem USC Münster gegen SW Erfurt der zweite Dreier?

Münster

Heimpremiere für den USC Münster: Im zweiten Saisonspiel trifft der Volleyball-Bundesligist am Samstag auf SW Erfurt. Der Gastgeber ist leicht favorisiert, hat aber weiterhin mit personellen Problemen zu kämpfen.

Zeigefinger nach oben: Trainerin Lisa Thomsen hat etwas mitzuteilen. Mit dem USC trifft sie an diesem Samstag auf SW Erfurt. Foto: Jürgen Peperhowe

Ein erster kleiner Schritt ist gemacht, weitere, weitaus größere, sollen folgen. Das ist der Plan. Nach zwei frustrierenden Jahren ohne Playoff-Teilnahme drängen die Volleyballerinnen des USC Münster zurück in die K.o.-Runden. Um dies zu realisieren, müssen in der Bundesliga-Hauptrunde die Hausaufgaben sorgsam und säuberlich erledigt werden. Es warten enorme Herausforderungen auf die Unabhängigen. An diesem Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) bestreiten sie ihr erstes Heimspiel. Gegner ist SW Erfurt, ein Team, das sich sukzessive im Oberhaus eingenistet hat, aber nicht dem Establishment zuzurechnen ist. Der USC sollte diese Hürde nehmen, diese Partie ist mehr Pflicht als Kür.

Das 3:0 in Neuwied war ein erfreuliches Startsignal. Kein Satzverlust, dazu eine vorzeigbare Leistung des gesamten Kollektivs – so hatte sich Münster den Einstieg vorgestellt. Angeführt von Kapitänin Iris Scholten trotzten die Gäste den personellen Problemen, mit Luisa van Clewe, Lilly Topic, Mikala Mogensen und Tatiana Prosvirina (Saisonaus nach Kreuzbandriss) fielen nicht weniger als als vier der sechs externen Zugänge aus. So rasch wird sich der Notstand nicht beheben lassen.

Mogensen kehrt bald vielleicht zurück

Auch gegen Erfurt muss Trainerin Lisa Thomsen mit jenen Spielerinnen auskommen, die sich in Neuwied fröhlich auf die Heimreise machten. Erste Rückkehrerin dürfte die Dänin Mogensen sein. Auf einen Zeitpunkt mochte sich Thomsen nicht festlegen. Verletzungen und Erkrankungen durchkreuzten beim USC die zweite Phase der Saisonvorbereitung. Die Mannschaft kann noch nicht da sein, wo sie die Trainerin gern hätte. Umso bedeutender ist es aktuell, die vorhandenen Kräfte zu bündeln und positiv zu bleiben. In Neuwied, das den Tabellenkeller wohl auch in dieser Saison nicht verlassen wird, gefiel Thomsen, „dass wir auch in Phasen, in denen es nicht so gut lief, unseren Fokus und die nötige Ruhe nicht verloren haben“.

Nun Erfurt. Der klaren Auftaktniederlage (0:3/9:25, 19:25, 17:25) der Thüringerinnen gegen den Schweriner SC misst die USC-Trainerin nur wenig Bedeutung bei: „Schwerin hat Erfurt direkt kalt erwischt und sein Spiel bis zum Ende konsequent und auf hohem Niveau durchgezogen. Wir wissen das einzuordnen.“ Tatsächlich wird es einige Zeit brauchen, ehe sich das Feld seriös sortiert und die Tabelle Aussagekraft hat.

Lisa Thomsen

Beim Heimdebüt erwartet Thomsen, dass ihre Schützlinge das im Training Geübte umsetzen und auf ihre Stärken vertrauen. „Es ist das erste Spiel zu Hause. Da werden alle ein bisschen mehr nervös sein. Viel findet im Kopf statt. Es ist wichtig, dass wir klar bleiben und unsere Qualität besonnen einbringen.“

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