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Volleyball: Frauen-Bundesliga

Gute Ansätze bei den Ladies in Black Aachen - USC Münster spielt 2:2

Münster

Nach dem 4:1 gegen Neuling VC Neuwied in Lüdinghausen überzeugte Bundesligist USC Münster phasenweise auch am Donnerstag im zweiten Test bei den Ladies in Black Aachen. Nach vier ordentlichen Sätzen mit viel Power hieß es 2:2.

Von André Fischer

Trainerin Lisa Thomsen war mit dem Auftreten ihrer Spielerinnen beim zweiten Test zufrieden. Foto: Christian Besse

An der Neuköllner Straße in Aachen drangen Gesänge aus der Sporthalle nach außen. Ein Geburtstagsständchen für Erika Kildau trällerten die USC-Damen mit Verve. Ja, die Libera der Unabhängigen feierte am Donnerstag ihren 19. Geburtstag. Und das im Kreise der Mannschaft. Münsters Bundesligist ab­solvierte seinen zweiten Test bei den Ladies in Black. 2:2 hieß es nach vier durchaus anspruchsvollen Sätzen. Die Durchgänge eins (25:17) und vier (25:18) hatte Münster für sich entschieden, die Abschnitte zwei (20:25) und drei (16:25) abgeben müssen. „Es war ein Spiel auf ­Augenhöhe“, zeiget sich Trainerin Lisa Thomsen durchaus angetan. „Wir müssen einige Spielerinnen noch an das Bundesliga-Niveau heranführen. So gesehen war das hier ein guter Gradmesser.“ Das erste Vorbereitungsspiel hatte der USC am Samstag in Lüdinghausen gegen Neuling VC Neuwied überzeugend mit 4:1 gewonnen.

Mia Kirchhoff fehlt

Bei den Gästen fehlte Mia Kirchhoff schulbedingt, sie trainierte stattdessen am Bundesstützpunkt. Außerdem noch außen vor: Die Tschechin Kateřina Valková, die Nationalspielern stößt am Sonntag zum Team. Aber auch Aachen war nicht komplett, spielte ohne zwei wichtige Mittelblockerinnen.

Thomsen sah im ersten Satz einen bissigen USC. „Wir müssen uns einspielen, das alles ist ein Lernprozess, aber viele Sachen haben gut gepasst“, war sie durchaus angetan von den ersten Minuten. Probleme machte indes immer wieder die Angabe, aber auch bei den Annahmen hat Münster Luft nach oben. „Die Halle in Lüdinghausen kannten wir. In Aachen mussten wir uns erst an die Deckenhöhe und das Drumherum gewöhnen.“

Thomsen sieht hervorragende Ballwechsel

In den beiden folgenden Durchgängen merkte man der einen oder anderen ­Spielerin an, das sie sich noch an das neue Umfeld ­gewöhnen muss. Das Oberhaus verlangt eine gewisse Qualität. „Das wird alles kommen“, weiß Thomsen – die im finalen Satz wieder hervor­ragende Ballwechsel sah.

Im Anschluss wurde dann in der Kabine ein Geburtstagslied für Kildau an­gestimmt. Die Stimmung ist schon top beim USC – die richtig guten Leistungen werden folgen.

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