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Volleyball: DVV-Pokal, Achtelfinale

Kurz und seriös – der USC Münster gewinnt 3:0 in Unterhaching

Münster

Der USC Münster hat im Achtelfinale des DVV-Pokals nichts anbrennen lassen. Eine gute Stunde benötigte der Volleyball-Bundesligist, um sich sicher und klar beim Drittligisten TSV Unterhaching durchzusetzen. Dabei schonte Trainerin Lisa Thomsen drei Stammkräfte, dafür kamen zwei zuletzt verletzte Spielerinnen wieder zu Einsätzen.

Von Henner Henning

Sara Dukic, hier im Duell mit Astrid Bergmann, spielte beim ungefährdeten 3:0-Erfolg in Unterhaching durch. Foto: Imago/HMB-Media

Lange Reise, kurzer Auftritt. Sehr seriös hat der USC Münster seine Pflichtaufgabe im Achtelfinale des DVV-Pokals gelöst und sich mit dem nie gefährdeten 3:0 (25.7, 25:11, 25:20)-Erfolg beim TSV Unterhaching das Ticket für die Runde der letzten acht gesichert. Nur 63 Minuten dauerte die Partie, nach der Trainerin Lisa Thomsen „super zufrieden“ war. „Wir haben ein gutes, dominantes Spiel gemacht.“

Der Zweiklassen-Unterschied zwischen dem gastgebenden Dritt- und dem arrivierten Erstligisten aber war zu deutlich. Thomsen schonte in der Bayernwerk-Arena die Stammkräfte Barbara Wezorke und Juliana Schröder (beide Mittelblock) sowie Libera Erika Kildau, die von Maria Schlegel vertreten wurde. Mit Mia Kirchhoff – sie wurde später zur wertvollsten Spielerin gekürt und Maya Sendner kam dafür ein Duo vom Bundesstützpunkt zum Einsatz, auch Sara Dukic mischte trotz eines Daumenbruchs von Beginn an mit. Dazu mischte die ebenfalls durch eine Daumenfraktur gehandicapte Iris Scholten für einige Ballwechsel in den Durchgängen zwei und drei mit.

Kleines Fest des TSV

Im finalen Abschnitt gestaltete der TSV, der in der Halle ein kleines Volleyball-Fest feierte und lautstark von seinen Zuschauern unterstützt wurde, das Geschehen etwas länger offen, erst nach Scholtens 11:9 setzte sich der Favorit ab. „Wir haben im dritten Satz ein paar Punkte zu viel abgegeben. Aber Unterhaching hat das gut gemacht, es war das Spiel der Saison, für manche vielleicht sogar das Spiel ihres Lebens. Aber wir haben unseren Job erledigt“, sagte Thomsen. Und zwar seriös und zügig.

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