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Volleyball: Frauen-Bundesliga

Mikala Mogensen ist die erste Neue beim USC Münster

Münster

Mikala Mogensen ist auf dem Sprung nach Westfalen, doch bevor sich die 20-jährige Dänin auf den Weg zum USC Münster macht, hat sie in Dänemark noch etwas zu erledigen. Mit Holte IF will sich die Außenangreiferin den vierten nationalen Titel sichern – um dann als frisch gebackene Meisterin für Münster aufzuschlagen.

Von Ansgar Griebel

Mikala Mogensen ist der erste USC-Neuzugang. Foto: Sven-Erik Borch Lauridsen

Das weltweite Netz hat zweifellos seine Tücken, ist mit Vorsicht zu genießen und meist schlichtweg zu weitläufig, um zuverlässige Informationen zu liefern. Doch wenn in Dänemark eine hoch talentierte junge Volleyball-Spielerin plötzlich dem Instagram-Account eines deutschen Bundesliga-Vereins folgt, dann ist das sicher nicht Zeichen purer Langeweile, sondern Beweis großen Interesses. Und so bestätigte sich schnell die Vermutung, dass die 20-jährige Mikala Mogensen und der USC Münster sich auch in der richtigen Welt finden.

Die Außenangreiferin ist nach zahlreichen Abgängen der erste Neuzugang für die neue Saison. Sie hat sich in Münster zunächst für zwei Jahre (plus Option) verpflichtet. Ralph Bergmann, Sportlicher Leiter des USC, freut sich über die Unterschrift: „Mikala ist eine sehr ehrgeizige und hochmotivierte Sportlerin. Schon jetzt weiß sie genau, was sie erreichen will und warum sie etwas macht.“ Bei Probetrainings am Berg Fidel hinterließ Mogensen bleibenden Eindruck auch bei Trainerin Lisa Thomsen.

Zurzeit kämpft Mogensen mit Holte IF in der dänischen Finalserie erneut um die dänische Meisterschaft. Es wäre schon ihr vierter Titel in Serie. Der 1,87 m großen Angriffsspezialistin ist bewusst, dass sich die beiden Ligen aber stark unterscheiden: „Das Niveau der Bundesliga wird natürlich ganz anders sein. Schon im Probetraining beim USC habe ich gemerkt, dass das Spiel viel schneller ist und man auch körperlich ganz anders gefordert wird. Ich freue mich aber sehr auf die Herausforderung.“

Während die Newcomerin in Münster den nächsten Entwicklungsschritt machen will, ist auch der USC überzeugt, vom dänischen Talent profitieren zu können.

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