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Volleyball: Testspiel

USC-Damen feiern „Bergfest“ in Aachen

Münster

Zur Halbzeit der Saisonvorbereitung sehen sich die USC-Damen auf einem guten Weg. Am Donnerstag absolvieren sie ein Testspiel beim Liga-Konkurrenten LiB Aachen. Ein wichtiges Amt im Kader des Bundesligisten wird erst im Laufe des Monats besetzt.

Von Wilfried Sprenger

Barbara Wezorke war zuletzt Spielführerin im Bundesligateam des USC. Foto: Jürgen Peperhowe

In 34 Tagen wird es ernst. In Straubing, also tief im Süden der Republik, startet der USC Münster am 6. Oktober in die Saison. Zum „Bergfest“ in der Vorbereitungszeit an diesem Donnerstag ist der Weg nicht so weit: Beim Liga-Konkurrenten LiB Aachen unterziehen sich die Unabhängigen einem zweiten Test (Spielbeginn 16.30 Uhr). Den ersten gewann der USC am Samstag gegen Neuling VC Neuwied überzeugend 4:1. In der Kaiserstadt würde Lisa Thomsen einen Vergleich über lediglich nur vier Sätze präferieren. „Es ist zwar noch nichts verabredet, aber mir wäre dies wirklich genug. Wir trainieren gerade sehr intensiv, die Belastung ist hoch“, erklärt die Trainerin.

USC seit fünf Wochen im Training

Knapp fünf Wochen präparieren sich die Münsteranerinnen inzwischen für die kommende Spielzeit. Vieles soll und muss besser werden als in der vorangegangenen, die der USC enttäuscht und enttäuschend auf Platz neun beendete. Eine personelle Zäsur war die Konsequenz auf den Fehltritt. Neu formiert soll der Kurs korrigiert werden. Thomsen ist überzeugt, gemeinsam mit Sportchef Ralph Bergmann im Sommer die richtigen Personal-Entscheidungen getroffen zu haben. Mit dem Stand der Dinge ist die Trainerin jedenfalls „sehr zufrieden“.

Und es wird ja noch besser werden. Am Sonntag stößt mit Kateřina Valková auch die letzte Neuverpflichtung zum Team. Die tschechische Nationalspielerin genießt nach einem herausfordernden Sommer mit der EM-Teilnahme als Höhepunkt noch einige Tage Erholungsurlaub. Als Zuspielerin Nummer eins liegt auch beim USC einige Last auf den Schultern der 25-Jährigen.

Valkova kommt dazu

Valková erreicht Münster rechtzeitig vor der Abreise ins Trainingslager. In der Berliner Sportschule Kienbaum will der Bundesligist den andauernden Entwicklungsprozess weiter beschleunigen. Der Wunsch, dort auch ein Trainingsspiel gegen den SC Potsdam auszutragen, erfüllte sich nicht. Der ambitionierte Club aus Brandenburg war zum Zeitpunkt der USC-Anfrage bereits belegt. Sei’s drum: An Spiel- und Wettkampfpraxis wird es Münster bis zum Saisonstart kaum mangeln. Im Anschluss an das Trainingslager in Kienbaum führt der Weg erneut nach Aachen, dort sind die gastgebenden Ladies in Black sowie der MTV Stuttgart die Gegner. Es folgen ein dritter Vergleich mit Aachen, diesmal daheim (16. September) sowie eine Turnierteilnahme in Wiesbaden. Der USC sollte eingespielt sein, wenn er sich am ersten Mittwoch im Oktober auf die Reise nach Straubing macht.

Wer dort und dann auch im weiteren Verlauf der Saison die Kapitänsbinde trägt, ist noch nicht entschieden. Zuletzt füllte Barbara Wezorke dieses Amt aus. Vielleicht wird sie dies auch weiter tun. „Eine Entscheidung in dieser Sache wird es erst in zwei, drei Wochen geben. Wir haben jetzt viele Leute im Team, die es gewohnt sind, Verantwortung zu übernehmen“, sagt Thomsen und fügt hinzu: „Insgesamt sollten wir das Kapitänsamt nicht zu hoch hängen.“

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