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Volleyball: Bundesliga Frauen

USC fährt mit zwei Siegen im Rücken zum Schlusslicht LiB Aachen

Münster

Fünf Punkte aus zwei Spielen. Der Start des USC Münster kann sich sehen lassen. Auch wenn diese gegen Teams gewonnen wurden, die eher in unteren Tabellenregionen verortet werden. Nun geht es zu den LiB Aachen, bislang noch ohne Zähler – und doch wird die Aufgabe kniffliger.

Nikolina Maros und der USC Münster gastieren am Mittwoch bei den Ladies in Black. Foto: Jürgen Peperhowe

Zwischen Erfurt und Suhl liegt Aachen. Geografisch stimmt dies natürlich nicht, sportlich aber bildet für den USC Münster die Partie bei den Ladies in Black am Mittwoch (18.30 Uhr) das Mittelstück der englischen Woche, die mit der Bundesliga-Partie gegen SW Erfurt begann und mit dem Pokal-Achtelfinale beim thüringischen VfB am Samstag (19 Uhr) endet.

Viel Arbeit, wenig Zeit für Trainerin Lisa Thomsen, die ihren Blick zunächst auf das Gastspiel im Dreiländereck lenkt. Dabei spielte auch die Aufarbeitung des Tiebreak-Erfolges gegen die Schwarz-Weißen eine Rolle. Viele Dinge passten in den ersten anderthalb Sätzen schon richtig gut, ehe in den Abschnitten drei und vier sowie zum Tiebreak-Beginn (1:6) viele Probleme zu erkennen waren. In der Analyse strich Thomsen daher „die Sachen heraus, die wir sehr gut gemacht haben“, legte aber auch den Finger in die Wunden. „Mit dem, was wir besser machen müssen, haben wir uns beschäftigt.“ Etwa mit der zu hohen Zahl an Aufschlagfehlern und der ausbaufähigen Block-Arbeit. „Das können wir besser.“

Lisa Thomsen

Dabei setzt die Trainerin auf die Lernfähigkeit ihres Teams, das in der Vorbereitung bewiesen hat, neuen Input direkt umsetzen zu können. „Das spricht für die einzelnen Spielerinnen und für das Vertrauen zwischen Coaching-Staff und Mannschaft.“ Einen solchen Prozess beobachtete die 36-Jährige nach den ersten Testspielen gegen die Ladies in Black (1:4), nachdem sich die Unabhängigen beim Vergleich mit dem französischen Erstligisten Terville in vielen Elementen stärker präsentiert hatten. Und auch im zweiten Aachen-Test (3:1) lief es runder als im ersten.

Aachen mit zwei Niederlagen gestartet

Nun also folgt das Wiedersehen, in dem es auf dem Weg zur Playoff-Qualifikation um wertvolle Punkte geht. Von denen hat Münster bereits fünf und ist eines von fünf ungeschlagenen Teams. Die Aachenerinnen dagegen sind nach 0:3-Pleiten gegen Straubing und in Schwerin derzeit Schlusslicht. „Aber wir werden einen Teufel tun, sie zu unterschätzen. Sie haben in Schwerin phasenweise richtig stark gespielt“, sagt Thomsen, die auf wichtige LiB-Ausfälle verweist. So fehlte zum Auftakt Jana Franziska Poll, zuletzt waren Trainer Stefan Falter und Diagonalangreiferin Lara Davidovic nicht dabei. „Aachen hat zweimal in verschiedenen Aufstellungen gespielt, das macht es unvorhersehbarer“, so Thomsen.

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