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Volleyball: Frauen-Bundesliga

„Das Beste steht noch bevor“: USC Münster verlängert mit Öhman

Münster

Noch vor Heiligabend hat der USC Münster eine wichtige Weiche gestellt: Die Finnin Daniela Öhman bleibt bis mindestens zum Ende der Saison am Berg Fidel. Bei einer Langzeitverletzten deutet sich derweil ein Comeback an.

Von Wilfried Sprenger

Hat rasch Fuß gefasst beim USC und in der Bundesliga: Mittelblockerin Daniela Öhman. Foto: Jürgen Peperhowe

Kurz vor dem Fest hat der USC Münster eine wichtige Weiche gestellt und den zunächst bis Silvester befristeten Vertrag mit Daniela Öhman verlängert. Die Finnin, die der Volleyball-Bundesligist Ende Oktober nachverpflichtet hatte, bleibt nun mindestens bis zum Ende der Saison. „Als wir Daniela ins Boot geholt haben, war sie ohne Verein und hielt sich in der Heimat fit. Es war klar, dass sie ein paar Dinge aufholen musste. Das ist sehr schnell gelungen, inzwischen ist sie gut angekommen. Wir sind froh, nun eine Vereinbarung über das Jahresende hinaus getroffen zu haben“, sagt Münsters Sportlicher Leiter Ralph Bergmann.

Auch Öhman freut sich über die Verlängerung der Zusammenarbeit. „Ich merke, wie wir uns weiterentwickeln und deshalb steht das Beste sicher noch bevor – für das Team und auch für mich persönlich“, wird sie in einer Mitteilung zitiert.

Von-Clewe-Comeback noch in dieser Saison?

Öhman war der letzte Trumpf, den der USC aus dem Hut zauberte. Vor der Verpflichtung der 25-Jährigen hatte der Bundesliga-Dino schon Juliane Schröder von einem Comeback überzeugt. Mit diesen späten Personal-Entscheidungen gelang es dem Liga-Fünften, die Malaise im Mittelblock in den Griff zu bekommen. Nacheinander hatten die Unabhängigen auf dieser Position Langzeitausfälle dreier Neuzugänge zu beklagen gehabt. Luisa von Clewe (19) musste sich einer Schulter-Operation unterziehen. Lilly Topic (25) erkrankte und Tatiana Prosvirina (22) war kaum da, als sie auch schon einen Kreuzbandriss erlitt. Eine schwarze Serie, die den USC nicht nur in der Vorbereitung traf. Bislang sind alle drei Spielerinnen ohne Saisoneinsatz.

Bei der Russin Prosvirina wird dies definitiv so bleiben. Im Fall der Schwedin Topic möglicherweise auch. „Ihre Erkrankung lässt es weiter nicht zu, Volleyball zu spielen. Wir geben ihr die Zeit, die sie braucht“, erklärt Bergmann. Bei von Clewe hingegen deutet sich ein Ende der Ausfallzeit an. Bergmann: „Luisa hat in der Reha hervorragend gearbeitet und trainiert bereits wieder individuell. Ich glaube schon, dass sie noch in dieser Saison Wettkämpfe bestreitet.“

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