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Volleyball: Frauen Bundesliga

USC hofft auf Top-Start in Neuwied – auch wenn ein Quartett fehlt

Münster

Vor einem Jahr lief der Start richtig gut für den USC Münster. Die Auftaktsiege gegen Straubing und Neuwied aber konnten nicht für einen Aufschwung sorgen. Nun soll alles besser werden, am Samstag wartet Neuwied zum ersten Spiel – und es soll erneut ein Top-Start her.

Maria Schlegel und der USC wollen einen ähnlich starken Start feiern, wie in der Vorsaison. Foto: Jürgen Peperhowe

Es war ein kleiner Traumstart, den der USC Münster in der vergangenen Saison hingelegt hatte. Zum Auftakt gab es einen 3:0-Erfolg bei Nawaro Straubing, anschließend folgte das 3:1 gegen den VC Neuwied. Sechs Punkte, Pflicht erfüllt und Hoffnungen geweckt. Dass die Unabhängigen diese aber an den folgenden 22 Spieltagen nicht erfüllen konnten und die Playoff-Qualifikation ein zweites Mal verpassten, ist hinlänglich bekannt – und soll sich nicht wiederholen. Da wäre es schon hilfreich, erneut mit einem Erfolgserlebnis zu starten, am Samstag (19 Uhr) in Neuwied.

Das Team aus Rheinland-Pfalz ist noch ein Frischling in der Bundesliga, geht gerade in seine zweite Saison. Einen Punkt ergatterte der VC in seiner Premieren-Spielzeit, ein paar mehr Zähler dürfen es nun sein. „Wir gehen jedes Spiel mit gesundem Respekt, aber auch mit Selbstbewusstsein an, weil wir spüren, dass wir in der Lage sind mitzuspielen und die anderen zu ärgern. Wann es dann für die ersten Punkte reicht, werden wir alle zusammen sehen. Wir geben jedenfalls alles dafür“, sagt Coach Tigin Yaglioglu, der als ehemaliger Trainer des SC Union Lüdinghausen ein Teil des Neuwieder Münsterland-Puzzles ist. Sina Fuchs, lange für den USC aktiv, und ihre Schwester Pia sowie die Youngster Maya Sendner und Carla Fuchs, die beide am Bundesstützpunkt für den VCO Münster spielten, sind am Berg Fidel bestens bekannt. „Für mich persönlich kann es keinen cooleren Auftaktgegner geben“, sagt Yaglioglu.

Schwierige Phase soll nicht als Ausrede dienen

Der aber will gleich einmal den Partycrasher spielen und die Zähler mit zurück an den Berg Fidel nehmen. Auch wenn der in der Vorbereitung durch Verletzungen und zuletzt eine Corona-Welle gebeutelte USC noch mitten in der Findungsphase ist. Gemeinsame Trainingseinheiten gab es nur wenige, Improvisation war angesagt – denn auch Trainerin Lisa Thomsen fehlte coronabedingt bis Donnerstag. Als Ausrede aber soll die schwierige Phase vor dem Saisonstart nicht herhalten. „Am Donnerstag und Freitag sah es im Training sehr gut aus. Bringen wir das aufs Feld und dazu unseren Kampfgeist ein, werden wir bestehen und ein gutes Spiel machen“, sagt die 36-Jährige.

Dabei setzt Thomsen auf den Aufschlag, der sich in den Testspielen sowie bei der Europapokal-Qualifikation als starkes Element herausgestellt hat. Und da auch die Annahme um Anna Church – die Libera kam im Sommer aus Neuwied nach Münster – und Maria Schlegel ebenfalls einen guten Eindruck hinterlassen hat, ist die Zuversicht auch ohne das fehlende Quartett Luisa von Clewe, Tatiana Prosvirina, Mikala Mogensen und Lilly Topic groß. „Das gibt uns Rückhalt für unser Side-Out“, sagt Thomsen, die das „schnelle, temporeiche Spiel des VC möglichst direkt ausbremsen will – umso erneut einen Traumstart einzuleiten.

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