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Volleyball: Frauen-Bundesliga

„Ist erklärbar“: Trainerin Thomsen nennt Gründe für USC-Pleite in Schwerin

Münster

Am Ende war es eine glatte Niederlage, es gab aber auch Phasen, in denen der USC Münster in Schwerin auf mehr hoffen durfte. USC-Trainerin Lisa Thomsen kennt die Gründe für die deutliche Niederlage – und steht jetzt vor dem letzten Spiel des Jahres.

Von Alexander Heflik

USC-Trainerin Lisa Thomsen weiß, wieso es deutlich wurde in Schwerin. Foto: Imago/Ostseefoto

Es gab diese zwei Phasen, Mitte des zweiten sowie des dritten Satzes, als der USC Münster im Gastspiel beim Schweriner SC führte. Einige Punkte Vorsprung, ein Anflug von Siegchance oder zumindest Hoffnung auf den Gewinn eines Durchgangs. „Da wäre mehr für uns drin gewesen“, sagte Lisa Thomsen nach der Partie. 0:3 (16:25, 19:25, 29:25) verlor ihr USC Münster beim Rangdritten der Frauen-Bundesliga, dem Schweriner SC. Und, so die Trainerin zu diesem Aufbegehren ihrer Spielerinnen: „Wir haben die Fehler gemacht und uns selbst rausgenommen. Dadurch bekam Schwerin wieder Oberwasser.“

Nein, Thomsen sprach nicht von einer verpassten Chance auf einen Erfolg beim Titelanwärter, der das Pokal-Finale bereits erreicht hat. Der SSC sei halt eine unfassbar starke Truppe und habe trotz oder gerade wegen der Personal-Engpässe wie aus einem Guss agiert.

„Wir spielen um die Plätze fünf bis acht“

Das wiederum müsse ihre Mannschaft lernen, das könne dauern, auch wenn der Trend in dieser Saison ein positiver ist. „Wir spielen um die Plätze fünf bis acht“, sagt Thomsen. „Wir haben zwei, drei Spielerinnen, die auf diesem Niveau und auch international bestehen können. Die Schwerinerinnen haben davon acht oder neun. An Erfahrung und Qualität sind sie uns voraus.“

Schwerin, Stuttgart oder Potsdam sind dem USC also voraus, das ist nicht neu. Am Freitag steht allerdings ein weiterer Härtetest an, dann geht es zum Dresdner SC. Der Fahrplan bis dahin ist klar. Am Mittwoch durften die Spielerinnen aus Münster in der Sportschule in Kienbaum ausschlafen, das Frühstück war nicht verpflichtend. Mit dem Mittagessen beginnt aber die Vorbereitung auf die Partie beim Tabellennachbarn, dem viertplatzierten Team aus Dresden. Zwei Trainingseinheiten, dazu eine Krafteinheit sowie die Analyse des letzten Spieles. Thomsen hat noch Redebedarf, wird den Finger in die Wunden legen. Besonders die Schwächen in der Annahme („Das können wir deutlich besser“) schmerzten. Und halt die Schwächephasen bei eigener Führung. Aber, und das ist der Unterschied zum „Draufkloppen“ nach Schwerin: „Solche Niederlagen gehören dazu und sind auch erklärbar“, so Thomsen.

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