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Volleyball: Frauen-Bundesliga

Umgeknickt beim Aufwärmen: USC bringt Personalsorgen aus Stuttgart mit

Münster

Sportlich war der Auftritt des USC Münster in Stuttgart trotz der 0:3-Niederlage vorzeigbar, der Bundesligist knüpfte an seine gute Leistung gegen Vilsbiburg an. Doch personell gab es neue Sorgen – und das erneut auf der Mittelblock-Position, auf der den Unabhängigen schon ein Trio fehlt.

Von Henner Henning

Lisa Thomsen und der USC verloren in Stuttgart glatt mit 0:3. Foto: imago/Baumann

Eine 0:3-Niederlage beim Allianz MTV Stuttgart zu kassieren, ist nichts Ungewöhnliches und in den vergangenen Jahren vielen Volleyball-Bundesligisten passiert. In dieser noch jungen Saison bereits dem VfB Suhl, Nawaro Straubing, dem SSC Palmberg Schwerin und am Mittwochabend dann auch dem USC Münster. Doch anders als in der Vergangenheit auch schon vorgekommen, präsentierten sich die Unabhängigen in den drei Durchgängen als zäher Widersacher und verlangten dem Doublesieger eine Menge ab.

So war Trainerin Lisa Thomsen denn auch „mega zufrieden“ mit dem „sehr guten Spiel“ ihrer Mannschaft, die sich „viel getraut hat und aggressiv und mutig“ aufgetreten sei. Und das trotz einer neuen Hiobsbotschaft, die der USC direkt vor Spielbeginn ereilte. Juliane Schröder knickte in der Aufwärmphase um, ein Einsatz war ausgeschlossen. Über die Schwere der Verletzung gab es noch keine Angaben, Untersuchungen in Münster werden Aufschluss geben. Damit reiht sich die Rückkehrerin in die Ausfallliste der Mittelblockerinnen ein, die bei den Münsteranerinnen schon lang genug ist. Schon seit Wochen fehlen die Neuzugänge Luisa van Clewe und Lilly Topic, dazu riss sich Nachverpflichtung Tatiana Prosvirina das Kreuzband. Nun erwischte es Rückkehrerin Schröder.

Maros musste einspringen - und machte es gut

Für sie sprang in der Scharrena Nikolina Maros ein, die als Diagonalangreiferin „ihre Sache sehr gut gemacht hat“ (Thomsen). Dabei lobte die Trainerin nicht nur die „Art und Weise“, wie die Österreicherin agierte, sondern strich zudem die faire Geste von Stuttgarts Coach Tore Aleksandersen heraus. Der gestattete dem USC trotz bereits eingereichter Aufstellung, dass Maros nicht auf die Schröder-Position neben Zuspielerin Katerina Valkova musste, sondern auf die zweite und von Daniela Öhman besetzte Block-Stelle rücken durfte. Dort hatte Maros schon bei der Europapokal-Qualifikation in Chieri ausgeholfen und war so mit diesem Posten in der Rotation etwas besser vertraut. „So war die zusätzliche Verletzungsgefahr auf einer neuen Position mit neuen Laufwegen nicht so groß“, so Thomsen.

Zwei Tage hat ihr Team nun frei, ab Samstag läuft die Vorbereitung für das Heimspiel am Mittwoch (18.30 Uhr) gegen den VfB Suhl. „Dann wollen wir an die Leistung von Stuttgart anknüpfen“, so die 37-Jährige. Und am liebsten auch wieder mit Punkten belohnen.

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