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Volleyball: Bundesliga

USC Münster startet in die Woche der Wahrheit

Münster

In der Volleyball-Bundesliga rangeln der USC Münster und die Roten Raben Vilsbiburg um den letzten freien Playoff-Platz. Am Freitag kommt es zum direkten Duell, zuvor ist der USC an diesem Mittwoch im NRW-Vergleich mit den Ladies in Black Aachen gefordert.

Von Wilfried Sprenger

Geht doch: Maria Schlegel, Barbara Wezorke, Katerina Valkova, Marta Hurst und Erika Kildau (von links) freuen sich über einen Punkt. In den Heimspielen gegen Aachen an diesem Mittwoch und Vilsbiburg am Freitag sollen Siege her. Foto: Jürgen Peperhowe

Nach der Rückkehr aus Erfurt nutzten die Volleyballerinnen des USC Münster den Sonntag zur Regeneration. Am Montag wurde die enttäuschende 2:3-Niederlage beim Drittletzten der Bundesliga aufgearbeitet.

Die Unabhängigen haben nicht viel Zeit für den Blick in den Rückspiegel, noch in dieser Woche warten zwei richtungsweisende Aufgaben: An diesem Mittwoch (19 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) kommt es zum NRW-Duell mit den Ladies in Black Aachen, am Freitag sind die Roten Raben Vilsbiburg zu Gast in Münster.

Vielleicht gibt es auch nach dem Doppelpack mit Blick auf die Playoff-Teilnahme noch keine Gewissheit – aber ein gutes Stück schlauer wird der USC am Ende der intensiven Arbeitswoche dann doch sein. „Mit zwei Siegen würden wir unsere Position deutlich verbessern. Es ist gut, dass wir die Dinge noch beeinflussen können und nicht von der Couch zuschauen müssen“, sagt Trainerin Lisa Thomsen.

Thomsen plant USC-Revanche

Das Hinspiel in Aachen verlor Münster 1:3. Thomsen erinnert sich sehr genau, nun plant sie die Revanche. Volle Attacke lautet das Credo. „Wir wissen, dass wir Sätze gewinnen können“, versichert die Trainerin. Vermutlich denkt sie an drei.

Vielleicht kommt den Unabhängigen entgegen, dass die Ladies in Black „nach extrem starker Hinrunde“ (Thomsen) gerade ein wenig aus dem Tritt geraten sind. In den letzten acht Partien gingen sie nur zweimal als Sieger vom Platz, die Pandemie mit Quarantänezeiten als unmittelbare Konsequenz setzte auch ihnen zu. „Wir haben natürlich gesehen, dass Aachens Leistungen zuletzt etwas schwankend waren“, sagt Thomsen.

Drei Fragen an
Martin Gesigora

Die Trainerin glaubt nicht, dass das 2:3 in Erfurt und die dabei aus der Hand gegebene 2:0-Führung am Selbstvertrauen ihres Teams genagt hat. „Natürlich waren nach Spielschluss alle sauer, genickt und enttäuscht. Aber jetzt haben wir eine neue Woche und direkt die Chance, die Dinge besser zu machen. Ich sehe im Training, dass die Mannschaft bereit und die Stimmung gut ist. Wir sind in dieser Saison ja schon öfter gemeinsam wieder aufgestanden.“

Zieht Vilsbiburg am USC vorbei?

Seit dem 23. Februar belegt der USC in der Tabelle Rang acht, es ist der letzte Platz, der zur Teilnahme am Playoff berechtigt. Vilsbiburg (zwei Punkte, aber auch zwei Spiele zurück) drängt auf ein Überholmanöver, das direkte Duell am Freitag hat einen ganz besonderen Reiz. Gegen Aachen möchte sich Münster frischen Rückenwind holen.

„Wir werden mutig und aggressiv sein“, kündigt Thomsen an, „die fünf bis zehn Prozent, die in Erfurt in entscheidenden Momenten gefehlt haben, wollen wir unbedingt einbringen.“ Das wird nötig sein gegen den Gast mit USC-Vergangenheit: Neben Leonie Schwertmann (2010 bis 2017) und Lena Vedder (2017 bis 2019) spielte auch Aachens Co-Trainerin Mareike Hindriksen (2017 bis 2019) vormals für Münster.

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