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Basketball/Volleyball

USC-Spielerin mit überraschendem Auftritt bei Baskets-Heimpleite

Münster

Das Los hatte entschieden: Am Samstagabend durfte sich eine Volleyballspielerin des USC Münster beim Heimspiel der WWU Baskets gegen Paderborn auf unbekanntem Terrain versuchen – und das tat sie sehr ordentlich.

2600 Zuschauer sahen am Samstagabend das Pro-A-Heimspiel der WWU Baskets Münster gegen die Uni Baskets Paderborn. Eine Spielerin des USC Münster hatte dabei einen besonderen Auftritt. Foto: Jürgen Peperhowe

Basketball statt Volleyball, werfen statt schmettern: Iris Scholten, Diagonalangreiferin des USC Münster, betrat am Samstagabend das Parkett der Halle Berg Fidel – und das obwohl der Volleyball-Bundesligist erst am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr) wieder daheim gegen den VfB Suhl Lotto Thüringen gefordert ist. Was war passiert?

Scholten war mit einigen ihrer Teamkolleginnen – unter anderem Libera Anna Church und Zuspielerin Katerina Valkova – als Zuschauerin beim Pro-A-Heimspiel der WWU Baskets Münster gegen die Uni Baskets Paderborn zu Gast. Es ist eher die Regel als die Ausnahme, dass sich die beiden Teams mit der Heimat Berg Fidel gegenseitig einen Besuch abstatten.

Am Samstagabend aber sollte Scholten einen großen Auftritt vor 2600 Zuschauern bekommen. In der Viertelpause vor dem letzten Abschnitt wird bei den WWU Baskets per Los traditionell ein Besucher oder eine Besucherin ermittelt, die sich an der Halfcourt-Challenge probieren darf. Sprich: Es gilt, den Basketball von der Mittellinie im Korb zu versenken. Gelingt das, winkt ein Bier-Gewinn.

Iris Scholten (Mitte) in ihrem Metier: Die Diagonalangreiferin des Volleyball-Bundesligisten USC Münster hatte am Samstagabend allerdings einen besonderen Auftritt beim Heimspiel des Basketball-Zweitligisten WWU Baskets Münster. Foto: Jürgen Peperhowe

Nachdem die erste Losnummer wiederholt vorgelesen worden war, ohne dass sich ein Gewinner meldete, zog die Glücksfee ein zweites Mal – dieses Mal die Nummer, die auf Scholtens Zettel stand. Die USC-Spielerin eilte von der Tribüne aufs Parkett, schnappte sich den Basketball und warf ein bisschen zu hoch und zu weit. Der Ball senkte sich erst hinter dem Korb, viel gefehlt hatte aber nicht. Teamkollegin Church war schnell noch an die Bande geeilt, um Scholtens Versuch zu filmen. Bei Instagram lud die Niederländerin ihren Wurf anschließend hoch und schrieb – mit einem Smiley versehen: „Zum Glück hat niemand zugeschaut.“

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