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Volleyball: DVV-Pokal

USC Münster kassiert ein 0:3 beim VfB Suhl und fliegt aus der ersten Runde

Münster.

Das war eine klare Sache. Nach nur 70 Minuten war das Pokalaus des USC Münster in der ersten Runde des DVV-Pokals beim VfB Suhl besiegelt. Nichts zu holen für Iris Scholten und Co. in der Wolfsgrube.

Von André Fischer

Wertvollste Spielerin beim USC: Iris Scholten (rechts) konnte die klare Niederlage nicht verhindern. Links Trainerin Lisa Thomsen, die sich mehr von diesem Pokalspiel in Thüringen erhofft hatte. Foto: Jürgen Peperhowe

Endstation: Das Aus ereilte den USC Münster bereits in Runde eins des DVV-Pokals. Im Auftaktmatch beim VfB Suhl gab es am Samstagabend ein klares 0:3 (15:25, 11:25, 16:25). Enttäuschte Gesichter allenthalben im Dress der Gäste. Das ging halt so verdammt schnell. Nach 70 Minuten war der Drops in der Antenne Thüringen Volleyball-Arena gelutscht. Im Viertelfinale reist der Sieger nun zum MTV Stuttgart.

Berühmt, berüchtigt, diese Wolfsgrube. Und Schauplatz so manch nervenaufreibender „Schlacht“. Mit Beteiligung der Gäste aus Münster, die in den goldenen Jahren fast immer die Nase vorn hatten. Inzwischen haben die Thüringer aufgeholt, die Ehrfurcht vor dem einst übermächtigen Gegner ist dem Vertrauen in die eigene Stärke gewichen. Die Unabhängigen reisen mittlerweile mit viel Respekt an – und mitunter als Außenseiter.

Es war eine Demonstration der Suhler vor 800 Zuschauerinnen und Zuschauern, die schon in den ersten beiden Sätzen für klare Verhältnisse gesorgt hatten. Erst im finalen dritten Abschnitt muckte der USC zu Beginn auf, zeigte Präsenz, minimierte seine Fehler. Beim Spielstand von 8:8 kam Neuzugang Mikala Mogensen, die unter der Woche in Aachen bereits für einige Ballwechsel auf dem Feld stand. Nach langer Ausfallzeit ist die dänische Außenangreiferin nun wieder eine Option für Trainerin Lis Thomsen. Ihr musste Mia Kirchhoff weichen. So richtig fruchtete der Wechsel indes nicht, bis auf 18:11 zog der VfB davon. Die physische Überlegenheit zeigte sich vor allem im Angriff. Und ganz nebenbei waren die Aufschläge der Französin Juliette Fidon-Lebleu, auch die wertvollste Spielerin aufseiten des Siegers, eine Augenweide. Maria Schlegel und Iris Scholten, Münsters Beste an diesem Abend, verkürzten zwar noch mal, aber beim 24:13 hatte Suhl gleich elf Matchbälle. Dreimal hielt Münster dagegen, dann setzte die kroatische Zuspielerin Vedrana Jakšetić dem Treiben ein Ende.

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