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Volleyball: DVV-Pokal

„Top 5 der Liga“: USC Münster reist als Außenseiter nach Suhl

Münster

In einem Spiel ist Vieles möglich. Darauf setzen die Volleyball-Damen des USC an diesem Wochenende. In der ersten Hauptrunde des DVV-Pokals sind sie am Samstag Gast des favorisierten VfB Suhl.

Von Wilfried Sprenger

Mit Wucht und Überzeugung: USC-Spielerin Maria Schlegel im Angriff. Foto: Jürgen Peperhowe

Bei der Auslosung zum DVV-Pokal war der USC Münster nun wahrlich nicht vom Glück geküsst. Im ersten Hauptrundenspiel tritt das Team um Trainerin Lisa Thomsen an diesem Samstag (19 Uhr) beim VfB Suhl an. Sollten sich die unabhängigen behaupten, käme es im Viertelfinale zum Duell mit Titelverteidiger MTV Stuttgart. Und wieder müssten sich die Unabhängigen auf die Reise machen ...

Doch der Reihe nach. In Thüringen beendet der USC die erste englische Woche in dieser Saison. Sie begann mit einem erfolgreichen Kraftakt gegen Erfurt (3:2) und setzte sich mit dem 0:3 in Aachen am Mittwoch fort. Beim NRW-Klassiker stolperte Münster über Defizite im Aufschlag und in der Annahme. „Da waren wir deutlich unterlegen“, konstatiert Thomsen. Dass die Sätze zwei (24:26) und drei (23:25) jeweils mit knappst möglicher Differenz verloren gingen, sollte dem USC das Gefühl geben, nicht weit vom Niveau des Konkurrenten entfernt gewesen zu sein. Und zudem die Hoffnung vermitteln, in Suhl zumindest ein Außenseiter mit Chancen zu sein. Über die Favoritenstellung mag Thomsen jedenfalls nicht streiten: „Suhl zählt zu den Top 5 der Liga und hat zudem das Heimrecht.“

Gleichwohl spürte die Trainerin während der Anreise am Freitag „dieses andere Kribbeln. Ich mag den Pokalwettbewerb mit seinem K.o.-Charakter. In einem Spiel kann immer alles passieren. Und wenn es dein Tag ist, dann musst du bereit sein und zupacken.“

Mit einem 12er-Kader bestreitet der USC die Begegnung in Suhl. Nach schwieriger Vorbereitung ist die Mannschaft noch in der Findungsphase. Sowohl gegen Erfurt als auch in Aachen gab es einige Aufs und Abs, es braucht noch mehr Training, um die erwünschte und für Erfolg auch notwendige Konstanz zu erreichen. Umso mehr seien aktuell Wille und Kampfgeist gefragt. „Die Einstellung der Mannschaft ist tadellos. Jetzt kommt es darauf an, mehr und mehr in ein höherer Niveau zu kommen“, so Thomsen.

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