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Volleyball: Bundesliga Frauen

USC Münster verpflichtet Österreichs Kapitänin Nikolina Maros

Münster

Der USC Münster hat seinen siebten Neuzugang unter Dach und Fach – und der soll „Feuer“ am Berg Fidel entfachen. Nikolina Maros, 24 Jahre alt, gilt als emotionale Spielerin, die als Kapitänin der österreichischen Nationalmannschaft Führungsqualitäten mitbringt. Die 1,82 Meter große Angreiferin unterschrieb für zwei Jahre.

Aus Linz kommt Nikolina Maros nach Münster, die Österreicherin unterschrieb beim USC einen Zweijahresvertrag. Foto: Imago/GEPA Pictures

Jetzt fehlt dem USC Münster nur noch ein kleines Teilchen, dann ist sein Personalpuzzle für die Saison 2021/22 endlich fertiggestellt. Am Freitag präsentierte der Volleyball-Bundesligist mit Angreiferin Nikolina Maros seinen siebten Neuzugang, der den Kader auf elf Spielerinnen aufstockt. Bis zum Start der Vorbereitung am 2. August sollen es zwölf sein, für eine weitere Planstelle im Mittelblock läuft noch die Suche.

Mit Maros hat der USC eine Akteurin geholt, die nachgewiesene Führungsqualitäten mitbringt. Im Alter von 19 Jahren wechselte die damals als eines der größten österreichischen Volleyball-Talente geltende Tirolerin in die Stahlstadt Linz und avancierte bei den Steelvolleys zur absoluten Leistungsträgerin und Kapitänin. Fünf Titel – zuletzt gewann sie mit ihrem Club erneut das Double – feierte sie an der Donau, hatte als Topscorerin großen Anteil an den Triumphen. Zudem wurde sie Nationalspielerin und führt mittlerweile die rot-weiß-rote Auswahl als Spielführerin an.

Ralph Bergmann: „Dynamische Spielweise“

Nun also Münster, nun also für zwei Jahre Volleyball am Berg Fidel. „Mein großer Traum war es, nach dem Studium in Deutschland zu spielen. Deshalb habe ich mich in dieser Saison ganz besonders reingebissen, um es zu schaffen. Ich freue mich sehr, dass ich mir den Traum erfüllen kann. Ich musste kaum nachdenken, als das Angebot aus Münster kam. Schon nach den ersten Gesprächen habe ich gespürt, dass es passt“, sagt die 1,82 große Maros, die auf der Diagonalen „ihre große Stärke“ hat, wie Münsters Sportlicher Leiter Ralph Bergmann erklärt. „Aber sie hat auch Potenzial auf der Außenposition. Mit ihrer dynamischen Spielweise hat sie uns sehr überzeugt.“

Maros, die im Juni mit Österreich in der Silver League das Finale erreichte und dort Bosnien-Herzegowina nur knapp mit 2:3 unterlag, gilt als emotionale Spielerin – und ist damit prädestiniert, dem in der vergangenen Saison oft lethargisch und zögerlich auftretenden USC mehr Leidenschaft zu verleihen. „Durch meine Art kann ich Leute sehr gut mitreißen, glaube ich. Auf dem Feld ist bei mir immer Feuer drin“, sagt Maros und schiebt mit einem Augenzwinkern eine Erklärung hinterher: „Meine Familie kommt ursprünglich aus Kroatien. Ich würde mal sagen, da kommt dann das Balkanblut in mir durch.“

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