Volleyball: Bundesliga Frauen

USC startet ohne Coach Bergmann in die Endspielwochen

Münster

Zwei Hauptrundenspiele stehen für den USC Münster noch an. Und in denen geht es in Erfurt und gegen Aachen um alles. Zum Start der Trainingswoche fehlte allerdings Coach Ralph Bergmann. Er wurde von Max Filip vertreten.

Henner Henning

Fehlte am Montag: Coach Ralph Bergmann Foto: Jürgen Peperhowe

Das Wochenende hatten die Spielerinnen des USC Münster frei. Verdientermaßen durften sie einmal durchpusten, regenerieren und Kräfte sammeln für den zweiteiligen Hauptrunden-Endspurt, mit dem sich der Volleyball-Bundesligist noch auf den letzten Drücker für die Playoffs qualifizieren will.

Zwei Siege benötigen die Unabhängigen dafür, sechs Punkte aus den Partien am Samstag bei den LiB Aachen und sieben Tage danach gegen SW Erfurt garantieren ihnen eine Saisonverlängerung. Um die Sinne zu schärfen, nutzte Trainer Ralph Bergmann die Tage vor dem spielfreien Wochenende – die Liga pausierte wegen der Pokalfinals in Mannheim – und erhöhte noch mal die Intensität. „Der athletische Teil stand im Vordergrund, wir wollten noch einmal Reize setzen. Es war knackiger, wir haben hart trainiert“, sagte Bergmann.

Kommentator bei Sport1

Den Start in die Woche aber verpasste der Coach. Nachdem er als Co-Kommentator bei Sport 1 das Männer-Finale begleitet hatte, nahm er am Montag noch an der VBL-Sitzung teil, in der es auch um die beschlossene Strukturreform der Bundesliga ging. Max Filip vertrat ihn daher in der Halle Berg Fidel beim Aufgalopp vor dem ersten kleinen Endspiel, in dem Münster (16 Punkte) mit drei Zählern in Aachen (14 Punkte, drei Partien noch) einen direkten Konkurrenten vorentscheidend distanzieren kann. „Das ist eine ganz wichtige Partie“, sagte Bergmann, der an das Hinspiel besondere Erinnerungen hat. Am 9. Dezember beendete der USC mit dem 3:1-Erfolg nicht nur seine Sieglosserie nach zuvor sieben Niederlagen am Stück, sondern gestaltete sein Debüt als Münsters Coach auch gleich erfolgreich. Klar, dass eine Wiederholung mehr als erwünscht ist. Dann wäre seine Mannschaft weiter im Rennen.

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