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Volleyball: Bundesliga

USC-Trainerin Thomsen rechnet „mit großem Kampf“

Münster

Der letzte Erfolg ist noch frisch. Und schon hat der USC Münster den nächsten im Visier: An diesem Samstag möchte der Bundesligist seinen Anspruch auf einen Playoff-Platz weiter untermauern. In Erfurt wird auch sein Kampfgeist gefordert sein.

Von Wilfried Sprenger

Obligatorisches Abklatschen vor dem Spiel: Lisa Thomsen (links) und Meghan Barthel arbeiten seit Sommer vergangenen Jahres zusammen. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Anreise über gut 350 Kilometer brachte der USC Münster schon am Freitagnachmittag hinter sich. An diesem Samstagabend gilt es schließlich, ausgeruht und hellwach zu sein. Um 18 Uhr erfolgt der erste Aufschlag im Bundesligaspiel bei SW Erfurt.

Ungeachtet der Situation des Gegners, der nur vier seiner 17 Partien gewann und Drittletzter des Klassements ist, hat Lisa Thomsen ihre Mannschaft „auf einen großen Kampf“ eingestellt. „Wir fahren ja nicht das erste Mal nach Erfurt und wissen deshalb sehr genau, was auf uns zukommt“, sagt die USC-Trainerin.

Letztes Auswärtsspiel der Hauptrunde

Der Trip nach Thüringen ist die letzte Dienstreise in der Hauptrunde. Es folgen Heimspiele gegen Aachen (Mittwoch), Vilsbiburg (Freitag) und Dresden (noch nicht terminiert). Und dann? Würden Münsters Volleyballerinnen gern noch einmal reisen! Dazu braucht es die Qualifikation für die Playoffs. Ein Sieg in Erfurt würde den USC der Zugabe wieder ein Stück näher bringen. Schon das 3:0 am vergangenen Dienstag gegen Straubing durfte als sehr wertvoll mit Blick auf die Stabilisierung des achten Platzes bewertet werden. Nun gilt es, den frischen Schwung und das gewonnene Selbstvertrauen auch in Erfurt gewinnbringend einzusetzen.

13 Spielerinnen saßen am Freitag im Bus. Möglicherweise ist auch Winter-Neuzugang Alexandra Stein wieder eine Option. Die US-Amerikanerin klagte zuletzt über Knieprobleme und zählte gegen Straubing nicht zum Kader.

USC hat nicht alles, aber eine Menge richtige gemacht

Nicht alles gelang beim Erfolg über die Niederbayern. Aber wenn die volle Punkteausbeute eingefahren wird und kein Satz verloren geht, muss der Sieger zwangsläufig eine Menge richtig gemacht haben. In den Sätzen eins und drei hielt der USC die Zahl der Eigenfehler gering (jeweils vier), achtmal punktete er direkt mit dem Aufschlag, im Außenangriff erwies sich Maria Schlegel wieder einmal als zuverlässig, in der Mitte bereiteten Juliane Schröder und Barbara Wezorke dem gegnerischen Block einigen Stress, dazu fügten sich Meghan Barthel und Nikolina Maros als Einwechselspielerinnen seriös ein.

Bezogen auf die junge und vergleichsweise unerfahrene Zuspielerin Barthel (21) sagte Thomsen: „Meghan hat das ja schon zu Saisonbeginn sehr gut gemacht, sie genießt mein volles Vertrauen.“ In Erfurt kehrt Barthel zwar nicht an ihre Wurzeln zurück (die hat sie in Dresden), aber an ihre letzte Wirkungsstätte vor dem Wechsel nach Münster. In der Saison 2020/2021 trug sie das Trikot der Schwarz-Weißen. Vielleicht kann sie an diesem Samstag ihren Beitrag zu einem weiteren Sieg des USC leisten. Vor der Abreise schwor Thomsen ihr Team noch einmal ein. „Wir werden viel Energie benötigen“, sagte sie.

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