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Volleyball: Bundesliga Frauen

USC unterliegt Dresden 0:3 und verabschiedet Juliane Schröder

Münster

Mit einem 0:3 gegen den Dresdner SC haben Volleyballerinnen des USC Münster am Samstagabend die Saison in der Bundesliga beendet. Nach der Partie wurde Juliane Schröder (27) verabschiedet. Die dienstälteste USC-Spielerin beendete ihre Karriere.

Von Wilfried Sprenger

USC-Angreiferin Marta Hurst im Netzduell mit Dresdens Jenna Gray. Foto: Jürgen Peperhowe

Nun ist es auch amtlich: Für die Volleyballerinnen des USC Münster ist die Saison seit Samstagabend beendet: Nach der 0:3 (16:25, 15:25, 20:25)-Niederlage gegen den Dresdner SC muss der Bundesligist frühzeitig in die lange Spielpause. Acht Mannschaften setzen die Serie mit den Playoffs fort, die Unabhängigen sind wie schon im Vorjahr als Neunter nicht dabei. Natürlich eine Enttäuschung. Es gibt Gesprächsbedarf.

437 Zuschauer erlebten den Kehraus in der Sporthalle Berg Fidel. USC-Trainerin Lisa Thomsen hatte die Begegnung zum Charaktertest erklärt. Tatsächlich war ihrer Mannschaft kämpferisch kein Vorwurf zu machen. Chancen auf den angestrebten Playoff-Platz hat der USC in anderen Spielen liegengelassen.

Dresden um die ehemalige Münsteranerin Linda Bock dominierte den ersten Satz, machte viel Druck und vollstreckte humorlos. Mit Beginn des zweiten Abschnitts wurde der USC energischer – und erfolgreicher. Nikola Schmidt, das bei BW Aasee ausgebildete Talent vom Bundesstützpunkt rechtfertigte ihre Einwechslung mit einem sehr beherzten Auftritt. Münster erkämpfte sich eine 8:5-Führung, das sah zumindest für eine Weile richtig gut aus. Dresden musste arbeiten und sich strecken. Und tat dies im Stile einer Spitzenmannschaft. Beim 11:11 waren die Gäste wieder gleichauf, nach dem 13:13-Zwischenstand setzten sie sich mit einem 7:0-Lauf ab. Der USC kämpfte um jeden Ball, doch der Qualitätsunterschied war nicht wegzudiskutieren. Der DSC machte kaum Fehler, Münster zu viele.

Schnelle Führung des DSC

Auch im dritten Durchgang hielt der USC das Spiel zunächst offen. Dann aber warf Dresden seine Klasse wieder auf die Waage. Bei einer 13:8-Führung des DSC schien die Partie ein schnelles Ende zu nehmen. Doch Münster steckte nicht auf und hatte beim 19:20 mehrere Chancen zum Ausgleich. Sie blieben ungenutzt, sodass am Ende ein schmuckloses 0:3 auf der Anzeigetafel stand.

Für Münsters Mittelblockerin Juliane Schröder war die Partie mit Dresden nicht nur die letzte der Saison, sondern das Finale ihrer langen Bundesliga-Karriere. Die 27-Jährige, die 2016 zum USC gekommen war, erklärte nach dem Spiel ihren Rücktritt. Präsident Martin Gesigora verabschiedete die dienstälteste Spielerin der Mannschaft mit Blumen und herzlichen Worten.

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