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Volleyball: Bundesliga

VBL verlängert Hauptrunde und zieht USC-Spiel vor

Münster

Der Zeitplan war am Ende nicht mehr zu halten: Die Volleyball-Bundesliga hat auf neue Corona-Ausbrüche reagiert und die Hauptrunde bis zum 29. März verlängert. Einen neuen Termin gab es für den USC Münster, auf einen anderen wartet der Club noch.

Von Wilfried Sprenger

Elena Kömmling spielt ihre erste Saison in Münster. Von Samstag bis kommenden Freitag bestreitet sie mit ihrem Team drei Bundesligaspiele. Foto: Jürgen Peperhowe

Damit war zu rechnen, seit Donnerstag ist es auch offiziell. Nach wiederholten Corona-Ausbrüchen unter den Mannschaften gehen der Volleyball-Bundesliga die Termine aus. In Absprache mit den Vereinen entschied die Liga-Vertretung VBL nun, die Hauptrunde um mindestens zehn Tage bis zum 29. März auszudehnen und danach am Playoff-Modus festzuhalten.

„Am Ende haben wir das gemeinsam gemacht. Mit diesem Beschluss werden die Interessen aller Clubs gewahrt“, sagte Münsters Sportlicher Leiter Ralph Bergmann. Offenbar hatte es für kurze Zeit auch Überlegungen gegeben, das Viertelfinale abzusetzen und direkt mit den Halbfinalbegegnungen zu starten. Dieses Thema ist vorerst vom Tisch. „Aber natürlich besteht weiterhin die Gefahr, dass Corona auch die neuen Pläne zerstört“, erklärt Bergmann.

USC-Spiel gegen Vilsbiburg vorgezogen und im Live-TV

Die Bundesligisten müssen sich auf eine hohe Spielfrequenz einstellen, im auslaufenden Winter und noch mehr im Frühjahr wird es buchstäblich Schlag auf Schlag gehen. Der USC ist nach dem Auswärtsspiel an diesem Samstag bei SW Erfurt in der nächsten Woche binnen 49 Stunden zweimal gefordert: Zunächst im Heimspiel gegen die Ladies in Black Aachen (Mittwoch/19 Uhr) und zwei Tage später an gleicher Stätte (Sporthalle Berg Fidel/20 Uhr) gegen die Roten Raben Vilsbiburg. Die Begegnung mit den Süddeutschen wurde sehr kurzfristig um einen Tag vorgezogen und ist im Free-TV bei Sport 1 zu sehen. „Mein erster Reflex führte zu der Frage, ob es gut für uns ist, zwei Spiele in so kurzer Abfolge zu bestreiten. Doch dann habe ich gesehen, dass auch Vilsbiburg am Mittwoch zuvor am Ball ist. Außerdem lehnt man ein Fernsehspiel grundsätzlich nur sehr ungern ab“, konstatierte Bergmann.

Prinzip Hoffnung regiert

Nach dem Aufeinandertreffen mit den Raben ist für Münster nur noch eine Begegnung anhängig, weiterhin ist die VBL auf der Suche nach dem geeigneten Termin für den Vergleich mit dem Dresdner SC. Der USC könnte da einige Vorschläge machen, das Problem liegt auf Seiten der Gäste: Zusätzlich zum Münster-Spiel muss Dresden noch beide Begegnungen mit Schlusslicht VC Neuwied sowie das Rückrunden-Duell mit Spitzenreiter Stuttgart nachholen. Da wird sogar die Zeit bis zum 29. März knapp. Auch Vilsbiburg liegt momentan noch drei Partien hinter dem eigentlichen Soll. Frische Corona-Ausbrüche mit kollektiver Quarantäne als unmittelbare Folge könnte die Bundesliga demnach wohl nur unter gravierendem Eingriff in die Spielordnung abfedern.

Zurzeit regiert das Prinzip Hoffnung. Wenn es sich erfüllen lässt, werden die Playoffs im Viertel- und Halbfinale im Modus „best of three“ gespielt. Die Endspielserie würde über maximal fünf Begegnungen („best of five“) gehen.

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