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Volleyball: Bundesliga Frauen

USC Münster geht voller Vorfreude in die Vorbereitung

Münster

Sie sind wieder im Training. Die Volleyballerinnen des USC Münster haben nach einem heftigen Umbruch in diesem Sommer die Arbeit wieder aufgenommen. Zwei Neuzugänge kamen direkt aus der Quarantäne zur ersten Einheit.

Von Henner Henning und Wilfried Sprenger

Noch nicht komplett, aber voller Vorfreude präsentierte sich der USC beim Trainingsauftakt am Montag mit Co-Trainer Tim Mücke, Cheftrainerin Lisa Thomsen, Nikolina Maros, Sara Dukic, Marta Hurst, Meghan Barthel, Co-Trainer Felix Jülicher (hinten von links) sowie Foto: USC

Endlich wieder Training. In der Ballsporthalle der Universität nahmen die Bundesliga-Volleyballerinnen des USC Münster am Montag das Training und die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit auf. Acht Spielerinnen begrüßten Cheftrainerin Lisa Thomsen sowie ihre Assistenten Tim Mücke und Felix Jülicher zur zweistündigen Schnuppereinheit. Am Ende wurde auch noch ein Satz gespielt. Er endete 26:24 und damit in der Verlängerung. „Ich glaube, es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Und ein bisschen Wettkampf-Simulation kann ja auch nicht schaden“, sagte Thomsen. Bei der ersten Zusammenkunft der neu formierten Mannschaft fehlten neben Juliane Langgemach und Mia Kirchhoff die Zugänge Iris Scholten und Katerina Valkova. Die Niederländerin und die Tschechin stecken mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften noch in der EM-Präparation.

Die Höhe der Ballsporthalle entspricht nicht den Volleyball-Normen, ist niedriger als gewohnt. Nicht optimal, aber die Trainerin zieht auch in diesem Umstand die positiven Dinge heraus. „Es ist nicht einmal schlecht, in flachen Hallen zu spielen. Da kann man viel in Sachen Ballkontrolle lernen“, sagte die 35-Jährige, die erstmals als Cheftrainerin eine Mannschaft in eine Saison begleiten wird.

Thomsen hat „richtig Lust“ und „mega Bock“

Und dass Thomsen diese Aufgabe mit Elan und Feuereifer, spürt man zu jeder Sekunde. „Richtig Lust“ und „mega Bock“ habe sie, eine „richtig gute Volleyball-Mannschaft zu bauen“, sie sieht in dem Kader eine Menge Potenzial – und Spielerinnen mit der passenden Einstellung. „Wir haben im Vorfeld viel Arbeit in die Planung gesteckt, und es bestätigt sich schon jetzt, dass die Charaktere passen“, sagt Thomsen etwa über Marta Hurst und Maria Schlegel, die aus der Quarantäne heraus sind und gleich zum Start mitwirken konnten. Das neue Duo erhielt einen ersten Eindruck, was sie beim „neuen USC“ erwartet, im Anschluss an die erste Einheit formulierte bei einem Team-Meeting Thomsen ihre Vorstellungen, auch Präsident Martin Gesigora richtete Worte an die Spielerinnen. Tenor: Es soll wieder eine Mannschaft auf dem Platz stehen, die Biss, Willen und Charakterstärke auf das Feld bringt, die Fans auf ihre Seite zieht. Es wird aber – gerade bei einem Umbruch dieser Größe – Zeit brauchen, bis ein Rädchen in das andere greift. Bis Ende August plant Thomsen, intern zu üben. An wechselnden Orten, mal in der Ballsporthalle, mal im Pascal, mal im neuen Schmuckstück des Partnervereins Union Lüdinghausen, bei dem der USC regelmäßig am Montagabend zu Gast sein wird. Dort steigt dann auch das erste Testspiel der Saison (28. August gegen Aufsteiger VC Neuwied), das gleichzeitig auch noch einem guten Zweck dient, fließen doch die Einnahmen sowie weitere Spenden an die Aktion „Lichtblicke“ und die Flutopferhilfe des von der Hochwasserkatastrophe stark betroffenen Kreises Neuwied.

USC mit zahlreichen Vorbereitungspartien

Im September folgen im Wochentakt Vorbereitungspartien: Am 2. September reist Münster zum Test nach Aachen, ehe 14 Tage später die Ladies in Black nach Münster kommen. Zwischendrin absolviert der USC in der Sportschule Kienbaum vom 7. bis zum 10. September ein Trainingslager, um von dort direkt zum Net-Aachen-Cup (mit dem Gastgeber LiB und Allianz MTV Stuttgart) zu fahren.

Eine zweite Turnierteilnahme steht dann am 18./19. September in Wiesbaden an, fest stehen als Gegner der ausrichtende VCW sowie Stuttgart. Geplant ist zudem vor dem Bundesliga-Auftakt am 6. Oktober (Mittwoch) bei Nawaro Straubing noch eine Saison-Eröffnung (möglicherweise am 25. oder 26. September) in Münster.

Kirchhoff drittbeste Außenangreiferin des Turniers

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