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Volleyball: DVV-Pokal Frauen

XXL-Reisezeit nach Unterhaching mit Wert für das USC-Teamgefüge

Münster

Liga-Pause ja, freies Wochenende nein – Bundesligist USC Münster hat zwei stressige Tage vor der Nase. Am Samstag geht es im Bus zum Achtelfinalspiel im DVV-Pokal beim TSV Unterhaching. Gespielt wird dann am Sonntag. Jede Fahrt dauert mindestens zehn Stunden. Sportlich sollten aber keine Probleme auftreten.

Von Thomas Rellmann

Lisa Thomsen Foto: Jürgen Peperhowe

Viel undankbarer hätte das Los zumindest aus logistischer Sicht kaum ausfallen können. Der USC Münster muss am Sonntag (17 Uhr) im Achtelfinale des DVV-Pokals beim Drittligisten TSV Unterhaching antreten und dafür im Bus tags zuvor zehn Stunden quer durch die Republik reisen. Los geht’s schon um 9 Uhr, um abends noch Zeit für eine Mahlzeit und Physio-Behandlung zu haben. All diese Punkte sollen aber keinesfalls Einfluss auf den Ausgang des Spiels haben. „Wir müssen das souverän gewinnen“, so Lisa Thomsen.

Die Trainerin des Bundesligisten kennt die Qualitäten der Bayern. „Wir haben Respekt vor diesem Gegner, der im Pokal vier Süd-Zweitligisten rausgeworfen hat und als recht ambitioniert gilt. Viele Spielerinnen haben höherklassige Erfahrungen.“ Auf dem Papier klingt das nicht schlecht. Gleichwohl bewegt sich der Verein „auf einem ganz anderen Niveau“, wie die 36-Jährige betont. „Unterhaching trainiert pro Woche zweimal, wir pro Tag. Auch körperlich sind das sicher sehr unterschiedliche Voraussetzungen.“

Lisa Thomsen

Mit an Bord sind bei den Unabhängigen auch die beiden Pechvögel, die sich zuletzt den Daumen gebrochen hatten. Sara Dukic kommt auch für Kurzeinsätze infrage, Iris Scholten eher noch nicht. Doch auch sie steht im Kader und macht den anstrengenden Wochenendtrip mit. „So eine Reise hat ja auch Einfluss aufs Teamgefüge“, sagt Thomsen.

Verstärkung kommt einmal mehr vom Bundesstützpunkt. Neben Mia Kirchhoff, die ja ohnehin als festes Kadermitglied gilt, ist Maya Sendner für den Mittelblock dabei, zumal der VC Olympia spielfrei hat. Anteile sollen alle bekommen, vermehrt auch die, die in der Liga bislang weniger zum Zuge kamen. Nikolina Maros etwa, die schon beim jüngsten 2:3 in Aachen auf der Diagonalposition Scholten fast vorbildlich vertrat.

Ganz ungelegen, das räumt Thomsen ein, kommt ihr das Spiel beim in zwei Partien der 3. Liga Ost zweimal siegreichen TSV gar nicht. „Wir konnten über das Spiel hinweg trainieren und hatten in den Einheiten in dieser Woche eine hohe Intensität.“ Dass die Laune auch auf der Rückfahrt gut ist, daran lässt sie keine Zweifel.

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